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Juli 2016 - coolibri Ruhrgebiet

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T H E M A Freies

T H E M A Freies Schaffen Experimentelle Kunst an der Wand, aber auch das Rohmaterial und Werkzeug tragen zur Atmosphäre bei. Viel Kreativität in aufpolierten Industriehallen: An der privaten Hochschule der Bildenden Künste (HBK) in Essen können Studierende den Bachelor of Fine Arts in den Bereichen Bildhauerei/Plastik, Fotografie/Medien und Malerei/Grafik erlangen. Moritz Makullaschaute sich gemeinsam mit Jessica Grube, Leiterin Hochschulkommunikation, und Sabrina Güntner aus dem Studienbüro mal um. Bereits 2001 wurde die freie Kunstakademie Essen gegründet, die dann 2006 in die Freie Akademie der bildenden Künste (fadbk) umbenannt wurde. Wie an freien Kunstschulen üblich, schließt man hier mit einem nicht staatlich anerkannten Diplom ab. Doch seit 2012 sind zusätzlich drei Bachelor-Studiengänge offiziell Teil der Akademie. 2013 übernahm dann die neu gegründete HBK Essen diesen Ausbildungszweig. Mitten in einem kleinen Industriegebiet und direkt am Baldeneysee in Essen-Kupferdreh sind die alten Gebäude der Zeche Prinz Friedrich in einen Ort der Kreativität umfunktioniert worden. „Die Gebäude sind nicht zu modern gestaltet, aber auch nicht unbearbeitet. Es ist ein Mix 10 aus klassischer Fabrikhalle und neuen Einflüssen“, erklärt Sabrina Güntner, während sie durch den offenen Innenraum des Hauptgebäudes schreitet. Durch die großen Fenster und Türen fällt ordentlich Licht in die hohe Halle mit den hellen Wänden. Zusätzlich können Bereiche für spezielle Projekte abgedunkelt werden. Im Erdgeschoss gibt es Seminarräume und ein Atelier extra für Erstsemester. Ein idealer Ort Über Treppengeht es unter anderem in die Holzwerkstatt oder in den Medienraum mit Großformatdruckern. Dazwischen gibt es viel Platz zum kreativen Arbeiten. Überall können die Werke der Studierenden bewundert werden. Die Atmosphäre lädt dazu ein, selbst kreativ ans Werk zu gehen. Ideale Bedingungen also, um sich den Bachelor der feinen Künste zu verdienen. Im Atelierraum nebenan lagern noch weitere Arbeiten und Material. Studierende sind mitten im Prozess oder geben ihren Werken den letzten Schliff. Freies Schaffen ist ebenso Teil des Studiums wie das betreute Arbeiten mit den Dozenten. „Die meisten Seminare finden gegen Abend statt“, erläutert Jessica Grube, „die Studierenden können sich aber aussuchen, wann sie herkommen und ob sie schon vorher arbeiten.“ Zu einem Kunststudium gehört neben den praktischen Arbeiten auch eine Ausbildung in Kunstgeschichte. Zudem beschäftigt man sich im ersten Semester mit Grundlagen aller Kunstformen

T H E M A Schaffen und vermarkten Im Seminar für „Kreatives Schreiben“ geht es an diesem Abend um Pressemitteilungen. Wer als Künstler zu eigenen Ausstellungen einlädt, muss sich auch richtig verkaufen können. Die Teilnehmer könnten nicht unterschiedlicher sein: Junge Studierende unterhalten sich mit älteren, die in einem Kunststudium ihre zweite Karriere verwirklichen, oder schon etablierte Bildhauer oder Maler sind und ihr Profil hier festigen. Die flexiblen Zeiten der Kurse sowie die Möglichkeit, auch elf Semester berufsbegleitend zu studieren, locken die unterschiedlichsten Menschen nach Essen. RUHR BUHNE HEIMATHELDEN und kann das Hauptfach problemlos wechseln. Im letzten der sieben Semester kommen noch Kurse zur eigenen Vermarktung und Pressegestaltung hinzu. Bereiche, die für freischaffende Künstler immer wichtiger werden. Foto: Moritz Makulla Im Wachstum An die 100 Studierende hat die HBK, dazu kommen etwa noch mal so viele Kunststudenten der fadbk, die die Räumlichkeiten nutzen. Die Hochschule wächst und muss vielleicht noch erweitert werden. „Viele Austauschstudenten aus Asien kommen zu uns, wir bauen uns zudem ein Netzwerk von Partnerunis mit Erasmus auf“, erzählt Sabrina Güntner. Sie arbeitet im Sekretariat in Bereichen wie Prüfungsangelegenheiten oder Studienberatung. Bald soll auch das Personal der Hochschule weiter aufgestockt werden. Am 6. Juli findet ein Schnupperstudientag an der HBK statt. Dort können sich Interessierte in den verschiedenen Disziplinen wie Fotografie oder Zeichnen versuchen und bekommen zusätzlich Input zum Berufsbild des Künstlers oder zur Bewerbung mit eigenen Arbeiten an Kunsthochschulen. Schnupperstudientag: 6.7. (10–15 Uhr), HBK, Essen; hbk-essen.de 12.8.2016 Schloß Broich Mülheim an der Ruhr ab 18.30 Uhr (Einlass: 17.30 Uhr) AK: 8,– € (Vvk: 6,– €) Veranstalter: Kooperationspartner: w w w . r u h r b u e h n e . d e Tickets im Vorverkauf gibt es exklusiv in der Mülheimer Touristinfo im MedienHaus. Premiumsponsoren „Künstler fallen nicht vom Himmel“ ist das Motto der HBK Foto: Moritz Makulla Unterstützer www.muelheim-partner.de 11

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