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Januar 2017 - coolibri Düsseldorf

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S P O R T B e r u f s -

S P O R T B e r u f s - r i s i k o Für Fortuna Düsseldorf geht es im Januar gleich richtig zur Sache. Am 27. Januar beginnt mit dem Heimspiel gegen Sandhausen die Rückrunde in der 2. Bundesliga. Am 14. Januar kommen gleich drei Bundesligisten zum Kräftemessen in die Esprit-Arena: Bayern München, Borussia Mönchengladbach und der FSV Mainz 05 spielen um den Telekom-Cup. Ein Fortuna-Spieler möchte dann besonders gern dabei sein. Kapitän Oliver Fink fiel in der Hinrunde lange aus, in der Rückrunde will er endlich wieder fit sein. Von Piet Keusen Oliver Fink Foto: Christof Wolff / Fortuna Düsseldorf Der erste Höhepunkt des Jahres steht an: Der Telekom-Cup. Freuen Sie sich drauf? Natürlich freue ich mich drauf. Solche Turniere gegen so hochkarätige Gegner sind etwas ganz Besonderes. Gegen Bayern oder Gladbach spielst du ja nicht so oft. Werden Sie denn in der Arena auflaufen können? Ich versuche es. Mein Ziel ist es, so schnell wie möglich wieder fit zu sein und beim Trainingsstart wieder auf dem Platz zu stehen. Deshalb arbeite ich in der Reha hart an mir, um fitter als vorher wieder zurückzukommen. Sie haben in dieser Saison bisher erst in acht Zweitliga-Spielen auf dem Platz stehen können. Wie fällt Ihre Jahresbilanz aus? Verletzungen gehören eben zum Berufsrisiko. Erst hatte ich die langwierige Achillessehnen- Entzündung, dann war ich endlich wieder fit und falle anderthalb Spiele später mit einem Muskelfaserriss aus. Das war Pech. Aber es geht ja nicht um mich allein, sondern um den Verein und da war das Jahr alles andere als verkorkst. Erst haben wir mit Glück und Geschick den Abstieg vermieden, der ja eine mittlere Katastrophe für die ganze Stadt gewesen wäre. Dann haben wir den Neuanfang gewagt und unsere gute Arbeit trägt jetzt Früchte. Das kann man ja auch 12 in der Tabelle sehen. Den Trainingsalltag kennt man bei Fußballern ja, aber wie sieht Ihr Reha-Training aus? Reha ist manchmal härter als normales Training. Als Verletzter musst du viel an dir arbeiten, deshalb gibt es zwei bis drei Einheiten am Tag. Ich bin täglich mit dem Physio zusammen und absolviere das volle Programm von der Massage bis zur Stromtherapie. Die Fitness holt man sich „Ab und zu darf man auch ein Bier trinken und sich einen Knödel extra nehmen.“ dann übers Fahrradfahren oder, wenn die Belastung es zulässt, durchs Laufen. Was haben Sie für die Winterpause geplant? Viele Jungs fahren ja noch mal in die Sonne, um aufzutanken. Ich bin mehr so der Nesthocker. Ich fahre zur Familie nach Bayern und verbringe da ganz gemütliche Tage. Aber der Fokus liegt diesmal schon auf Fußball und darauf, dass ich wieder fit werde. Verteilt Friedhelm Funkel dann Trainingspläne? Es gibt natürlich Hausaufgaben, die man auch machen sollte, schon im eigenen Interesse. Es gibt Pläne, wann man welche Strecke laufen soll und dann sollte man das auch an genau dem Tag machen. Heutzutage lässt sich das ja alles überwachen mit Pulsmessgeräten oder Fitnessarmbändern. Das klingt jetzt sehr nach Überwachung, ist aber eigentlich nur ein gutes Hilfsmittel. Allzu asketisch sollte man aber auch nicht sein. Ab und zu darf man auch ein Bier trinken und sich einen Knödel extra nehmen. Haben Sie damit gerechnet, dass die Saison so erfolgreich verlaufen wird? Das ist eigentlich keine Überraschung. Wir haben uns völlig neu aufgestellt, gute Leute zum Kader dazugeholt und uns recht schnell zusammengefunden. Wir ziehen alle an einem Strang und wollen das Maximum erreichen: Vom Trainer über den Co-Trainer, das Reha-Team und die ganze Mannschaft. Das passt einfach. Anfang 2016 gab es noch viel Unruhe im Verein, Dirk Kall war nicht mehr Präsident und ein Nachfolger stand noch nicht fest. Bekommt man solche Situationen in der Mannschaft mit oder kann man sich nur auf den Sport konzentrieren? Leider geht das nicht spurlos an der Mannschaft vorbei. So ein Machtvakuum in der Führungsetage oder gespaltene Lager in der Stadt, die pro oder contra Fortuna sind, das erleichtert die Arbeit nicht gerade. Allerdings haben wir eine unfassbare Welle der Solidarisierung erlebt. Viele Fans anderer Vereine, sei es die DEG oder Borussia, haben uns unterstützt. Wir haben alle etwas daraus lernen können: Wenn man zusammenhält, dann kann man sehr viel erreichen! Telekom Cup: 14.1. 15 Uhr, Esprit Arena, Düsseldorf; telekomcup.de

S H O P S & T R E N D S S C H A D O W - A R K A D E N R E T H E L S T R A ß E Genuss-Gipfel: Läderach Führe mich in Versuchung Die Schweiz: berühmt für Taschenmesser, Uhren, Käse und natürlich Schokolade. Spezialist für beste Schoggi ist seit 1962 das Familienunternehmen Läderach – chocolatier suisse, das kürzlich eine Dependance in Düsseldorf eröffnete. Schokoholics finden hier ein Sortiment von feinstem Hüftgold, handgefertigt in der Manufaktur im schweizerischen Bilten: edle Pralinen und Trüffel, hauchdünne Täfelchen, Grand-Cru-Schokoladen, saisonale Konfekt-Kreationen und Geschenkboxen. Berühmt ist Läderach für seine Bruchschokolade namens FrischSchoggi, die offen angeboten und nach Gewicht verkauft wird. 22 Sorten sowie limitierte Monats-Editionen versprechen abwechslungsreichen Hochgenuss. Berit Kriegs Läderach Chocolaterie, Schadow-Arkaden, Schadowstr. 11, Düsseldorf; laederach.com Foto: Läderach – chocolatier suisse / Eugen Leu Durchblick: Pleines For your Eyes only Wo früher Kunst ausgestellt wurde, werden jetzt Brillen gezeigt: In einer ehemaligen Galerie hat Pleines Fashion Optik eine neue Niederlassung in Betrieb genommen. Die Markenvielfalt und Auswahl an sportiven, eleganten und modischen Modellen ist enorm: Dolce & Gabbana, Armani, Marc O’Polo, Oakley, Ray Ban, Andy Wolf etc. Auch Holzfassungen gibt es. Eine Brille ist ja nicht nur Mittel zum Zweck, sondern auch Accessoire und Statement. Dass Qualität nicht teuer sein muss, beweist die „meine Brille“-Kollektion, die für kleines Geld komplette Sehhilfen (auch Gleitsicht) offeriert. Neben allen klassischen Optikerleistungen bietet Pleines auch vollumfänglichen Service zum Thema Hörgeräteakustik. bk Pleines Fashion Optik, Rethelstr. 139, Düsseldorf, 0211-64160860 pleines.de; Foto: Pleines Fashion Optik Außenwand 13

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