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Januar 2016 - coolibri Düsseldorf /Wuppertal

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A L B E N INGO KNOLLMANN

A L B E N INGO KNOLLMANN (DONOTS) AXEL RUDI PELL EKKI MAAS (ERDMÖBEL) Lucero – All A Man Should do Sollte Springsteen eines Tages eine Vermissten-Anzeige aufgeben, um einen verstoßenen, versoffenen Bruder mit Hang zur Spielsucht wiederzufinden: Ich werde ihm einfach „All A Man Should Do“, das Album der Country-Punker Lucero zuschicken – und wissend lächeln. Sein Bruder im Geiste heißt Ben Nichols. Mit Homebase in Memphis ist er der Typ Mensch, der Melancholie mit Asi-Charme paart. Hier gibt es Whiskyflecken auf einem Teppich und viel mehr Cunt als Country! Großartig! AS/Rough Trade Alben des Jahres David Gilmour – Rattle That Lock Pink Floyd sind tot, es lebe David Gilmour. Von seinem gefühlvollen und faszinierenden Gitarrenspiel hat Mr. Gilmour auch im fortgeschrittenen Alter (fast 70) nichts eingebüßt. Natürlich sind die Kompositionen heute nicht mehr so tiefgängig wie in den progressiven 1970ern. Es ist aber auf keinen Fall ein Album mit dem Attribut „Fahrstuhlmusik“ geworden. Wohl durchdacht offenbart sich ein beruhigender Hörgenuss, wenn auch nicht bei allen Tracks. Er ist besser, als manches neues „Talent“. Sony Music Darwin Deez – Double Down Darwin weicht auf seinem dritten Album keinen Zentimeter von seiner Formel ab und legt wieder ein Meisterwerk vor. Und es wächst bei jedem Hören. Natürlich wieder selbst produziert, gespielt, gesungen. „Right When It Rains“ rührt mich wahlweise zu Tränen oder erzeugt Dauergänsehaut. Solche Kompositionen und Aufnahmen sind der Grund, warum ich immer noch Musik höre. Es ist auf allen Ebenen raffiniert -und überhaupt nicht so schwierig, wie es sich beim ersten Mal anhört. Lucky Number/Rough Trade Sechs Musiker verraten, welche Platten sie 2015 bewegt, berührt und begeistert haben. BÜLENT DEMIRTAS (ZWEI SEITEN) SÖREN SCHILLING (KETZER) JÖRG HUGGY BORGHARDT Zugezogen Maskulin – Alles brennt Zugezogen Maskulin sind der Soundtrack zum Krisenjahr 2015. Ein echt gutes Album. Zur Zeit ist viel davon die Rede, dass erwachsene Männer ein anderes Gehirn haben als Frauen. Neurobiologen haben etwa gezeigt, dass gewisse Regionen bei Männern im Durchschnitt ausgeprägter sind. Das sind die Regionen, mit denen man sich räumlich orientiert. Damit kann man besser rückwärts einparken. Vielleicht würde das auch erklären, warum es aktuell so wenig Frauen im deutschen HipHop gibt. (Buback/Indigo) 52 Reverie – Bliss Die junge Band Reverie aus Dänemark hat mit „Bliss“ ein absolut abgefahrenes Debutalbum herausgebracht. Der Gesang klingt nach einer kranken Mischung aus Possessed, Venom und den Sex Pistols. Der Gesamtsound dieser Band klingt auf Platte einfach sehr eigenständig. Es klingt schnell, dreckig, aber alles andere als stumpf. Ein rockig-punkiger Vibe hebt die Band ganz besonders von der Masse der extremen Metalbands ab, die zu oft dasselbe machen. Schon deshalb hätten diese Dänen eigentlich viel mehr Beachtung verdient. Escho/Invictus Thorbjoern Risager & TBT – Songs From The Road Seit Jahren kommen aus Skandinavien (ein sehr gutes Bildungssystem macht’s möglich) hervorragende Bands, die meist auf hohem Niveau stilsicher agieren. Thorbjørn Risager und Band wurden zuletzt international mit Preisen für ihr aktuelles Album „Songs From The Road“ überhäuft - und das zu Recht. Das kleine deutsche Label Ruf Records hat den Livemitschnitt aus der Bonner Harmonie veröffentlicht. Dreckiger Blues’n’Roots und Rock ’n’ Roll der Extraklasse. Ruf Records/In-Akustik

I N C O N C E R T 21.1. MITSUBISHI ELECTRIC HALLE, DÜSSELDORF 8.1. UNDERGROUND, WUPPERTAL coolibri präsentiert Kraftklub 2015 war ein gutes Jahr für Kraftklub: Wie schon ihr Debütalbum schoss auch die zweite Platte „In Schwarz“ an die Spitze der Charts. Es folgten: ein Echo, eine 1Live-Krone und eine Tour durch ganz Deutschland mit Ausflügen nach Amsterdam, London, Frankreich und Tschechien. Nebenbei haben es die fünf Chemnitzer auch noch geschafft, zum dritten Mal das eigene Festival Kosmonaut auf die Beine zu stellen. Um dem Ganzen noch die Krone aufzusetzen, erscheint mit der DVD „Randale“ ein Schmankerl für jeden Fan. Während die Dokumentation einen Blick hinter die Kulissen des Tour-Alltags wirft, kann man bei der Aufzeichnung des kompletten Berlin-Konzerts zumindest erahnen, mit welcher Leidenschaft die Jungs zur Sache gehen; Champagner, nackte Körper und Gastauftritte von K.I.Z. und Casper inklusive. Für alle Dagewesenen eine super Gelegenheit, in Erinnerungen zu schwelgen – und zumindest ein kleiner Trost für diejenigen, die keine Tickets mehr ergattern konnten. Foto: Marek Lieberberg Konzertagentur Leichenwetter Wer bei Leichenwetter gar nicht erst vor die Tür geht, verpasst an diesem Abend allerdings die gleichnamige Gothic-Metal-Band aus Iserlohn. „Leichenwetter entstauben Werke verstorbener deutscher Dichter und kleiden sie in ein zeitgemäßes Gewand aus dunklem Metal mit klassischem und elektronischem Einschlag.“ Harter deutscher Rock aus dem Münsterland wird zudem von Hemesath beigesteuert. Als Dritte im Bunde dabei: Pre/Verse mit Independent Electro Rock. Foto: 14.1. MEH, DÜSSELDORF 15.1. KASSETTE, DÜSSELDORF 15.1. THE TUBE, DÜSSELDORF coolibri präsentiert Jovanotti Multitalent Jovanotti – neben seiner Musikkarriere arbeitet der Italiener als Moderator, Labelmanager, Schauspieler, Schriftsteller, Maler und Rennradfahrer – ist nicht nur in seiner Heimat ein Star. Auch auf der neuen Platte „Lorenzo 2015 cc.“ beweist er seine Vielfältigkeit und bewegt sich zwischen Elektro-Sound, Rock, Hip- Hop und italienischer Canzone. Der Gig in Düsseldorf ist sein einziges Konzert in Deutschland. coolibri verlost 3 x 2 Tickets auf coolibri.de. Foto: Concert Team NRW A Mote of Dust Als Mastermind hinter Aereogramme hat Craig B maßgeblich zu einem der besten Post-Rock-Alben der vergangenen Jahre beigetragen. Seit der Auflösung der Band macht er mit seinem Kollegen Ian Cook als Duo The Unwinding Hours weiter. Das Projekt der beiden liegt allerdings gerade auf Eis, denn Cook heimst zurzeit als Gitarrist von Chvrches Ruhm ein. Craig B nutzt die Zeit für seine erste Soloplatte. Unter dem Namen A Mote of Dust veröffentlicht er melancholisch-fragile Songs. Foto: Kassette The Vibrators Die Herren von The Vibrators sind eine der letzten Koryphäen der britischen Punkrock-Ära: Die Band war nicht nur Support von Szenegrößen wie den Sex Pistols und Iggy Pop, sondern auch beim mittlerweile legendären 100 Club Punk Rock Festival dabei. Außerdem haben die Londoner seit der Gründung vor nunmehr vierzig Jahren unzählige Ohrwürmer rausgehauen, darunter „Disco In Moscow“, „Automatic Lover“, „Troops Of Tomorrow“ und ihren Über-Hit „Baby Baby“. 53 Foto:

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