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Februar 2018 - coolibri Bochum

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THEMA Grugahalle 1958 -

THEMA Grugahalle 1958 - 2018 60 JAHRE VIELFALT! D O R T M U N D „Theater war schon immer gefräßig“ 03 | 02 | 2018 Subergs Ü-30 Party Mehr als eine Party 09 | 02 | 2018 44. EKV - Essener Volkskarneval Große Kostüm- & Galasitzung 14 | 02 | 2018 Sixx Paxx „Sexxy Circus“ 15 | 02 | 2018 Luke Mockridge „Lucky Man“ Ausverkauft! 16 | 02 | 2018 Luke Mockridge „Lucky Man“ Ausverkauft! 17 | 02 | 2018 Dieter Nuhr „Nuhr hier, nur heute“ 18 | 02 | 2018 Mädchen Klamotte Der Mädchen-Flohmarkt 23 | 02 | 2018 Paul Panzer „Glücksritter ... vom Pech verfolgt!“ design: com.formedia . Ute Glebe . www.comformedia.de Kay Voges integriert als Intendant des Schauspiels Dortmund ganz selbstverständlich digitale Techniken und -Künste in seine Inszenierungen. Der Aufbau einer Akademie für Digitalität und Darstellende Kunst in der Ruhrgebietsstadt ist ihm deshalb ein Herzensprojekt. Darüber sprach er mit Max Florian Kühlem. Ist und war das Theater immer schon ein Labor für Neues – oder besteht eher die Gefahr, dass es zur antiquierten Kunstform wird? Das Theater ist meiner Ansicht nach immer schon eine sehr gefräßige Kunstform gewesen, die sich alles einverleibt hat, was an technologischen Neuerungen passiert ist. So hat man in der Antike irgendwann Flaschenzüge für Bühneninstallationen gebraucht. Und so ist natürlich auch die Digitalisierung, die in den letzten 20 Jahren eine Revolution in der Menschheitsgeschichte darstellt, nicht spurlos am Theater vorbei gegangen. Wobei wir jetzt feststellen, dass die Entwicklung jetzt eine solche Fahrt aufnimmt, dass das Theater Gefahr läuft, hinterher zu laufen. 14 24 | 02 | 2018 Ehrlich Brothers „Faszination“ 02 | 03 | 2018 Kaya Yanar „Ausrasten! Für Anfänger.“ 10 | 03 | 2018 Conni Das Schul-Musical! 07 | 04 | 2018 Subergs Ü-30 Party Mehr als eine Party 12 | 04 | 2018 Mario Barth „Männer sind faul, sagen die Frauen!“ 23 | 06 | 2018 Michael Patrick Kelly ID Tour 18 01 | 07 | 2018 Mädchen Klamotte Der Mädchen-Flohmarkt 06 | 09 | 2018 Sascha Grammel „Ich find´s lustig!“ Terminstand: Januar 2018 . Änderungen vorbehalten info@grugahalle.de . www.grugahalle.de MESSE ESSEN GmbH Grugahalle / CCE Messeplatz 2 . 45131 Essen Telefon: +49.(0)201.7244.0 Telefax: +49.(0)201.7244.500 Wie kann man dies verhindern? Wir verstehen uns hier in Dortmund als Theaterlabor für die digitale Moderne und stellen fest, dass zum einen das Know-How der Bühnenarbeiter am Stadttheater noch nicht auf dem Stand der Dinge ist, wie es sein könnte. Wir brauchen mehr Weiterbildung in Sachen Licht, Ton, Videokunst, Maskenkunst und vielleicht auch generell Technik. Der Umstellungsprozess ist im vollen Gange. Noch vor 15 Jahren haben meine Bühnentechniker am Reißbrett die Bühnenentwürfe gebaut, heute macht man das mit dem Computer – und ich denke, es wird nicht mehr lange dauern, bis man sich für Bauproben mit einer AR-Brille vor die Bühne setzt... Wie kann die Integration von Themen und Technik der digitalen Moderne in Theaterstücke ganz konkret gelingen? Beispiele sind unsere Inszenierungen „Das goldene Zeitalter“ oder „Die Borderline Prozession“, wo wir weggegangen sind von einer linearen Erzählung hin zu einer Vernetzungserzählung. Der Zuschauer schaut auf die Bühne und steht selber vor einer Art Links, die er miteinander in Beziehung bringen, verknüpfen kann. Methodisch gesehen könnte man „Einstein On The Beach“ anführen: Da haben wir uns zum Ziel gesetzt, die Musik von Philip Glass erfahrbarer zu machen als nur mit den Ohren. Wir haben sie durch einen Algorithmus gezogen, der mit ihren Impulsen Bühnenverwandlungen gesteuert hat, Kostüme haben ihre Farben gewechselt, Licht und Video gehörten auch zum Netzwerk, das die Musik antrieb. Das war in den üblichen sechs bis acht Wochen Probezeit am Stadttheater sicher nicht realisierbar? Genau. Da merkt man dann, dass man Netzwerkkünstler, dass man Pro-

THEMA 04.02.18 Köln Gloria 06.02.18 Köln LANXESS arena Foto: Birgit Hupfeld Die alte Grundschule in Kley wird zur Akademie grammiererbraucht unddassesimwahrsten Sinnedes Wortes Neulandist,dassman betritt. Deshalb kamenwir aufdie Idee derAkademie, weil wir gedacht haben,wir brauchen Fortbildung für Theater-Mitarbeiter, aber auch Ausbildungfür eine neue Generation vonTheater-Netzwerkern. Undwir brauchen auch einenOrt,wowir forschenkönnen,der außerhalb desnormalenTheaterbetriebs Zeit undRaumdafür gibt. Es wird Kay Voges deshalb auch einStipendiensystemfür Forschungsarbeitengeben –auch für Postgraduierte. Undwir arbeitendaran,einen Master-Studiengangfür Digitalität undTheater aufzulegen, wo dann darstellende Medienkunstals AufbaustudienganginKooperation mitUniversitäten gelehrtwird. Im Februarfindetbereits eine Konferenzinden Räumender neuenAkademieinDortmund-Kley statt. Warumdiese Eile beider Umsetzung? Weil mansieht,wie in anderenLändern ganz selbstverständlichdie neuste Technik beiBühnenproduktioneneingesetztwirdund gleichzeitig bemerkt,dasseshierzulande einenMangelanNetzwerk- oder Videokünstlern gibt, dieeinen BezugzudarstellendenKünsten haben.Eswirdein neuerBerufszweig derMedienkünstlerimTheater gebraucht, aber es gibt dafür noch keine Standards. Werdas heutelernenwill,der musssichkeine Sorgen machenumseine beruflicheZukunft. Wieist derPlanfür Eröffnungund Zuschnitt derAkademie? Mitder Konferenz„Enjoy Complexity“EndeFebruar eröffnen wir dieRäume in derAlten GrundschuleinDortmund-Kley. WirwollenimFrühsommer dieerstenWeiterbildungen anbietenund haben dieHoffnung, im Herbst vielleicht schonmit demStipendiatenprogramm zu beginnen.Inder Schule wirdesgenug Raum zumForschenund Proben geben–wenn es vorzeigbare Ergebnisse gibt, werden dieauf denBühnendes Landes zu sehensein. In denerstenJahrenwirddie Akademie noch an dasSchauspiel angegliedertsein, aber irgendwann soll sieeigenständigfunktionieren. DieStadt Dortmund gibtdie Anschub-Finanzierungund im Moment suchen wir noch einenGründungsreferenten. EnjoyComplexity–1. Dortmunder Konferenzfür Theaterund Digitalität, 23.-25.2. Alte Grundschule Dortmund-Kley; www.theaterdo.de Foto: Schauspiel Dortmund BEATSTEAKS BOYSETSFIRE ENTER SHIKARI ASKING ALEXANDRIA STICK TO YOUR GUNS · SILVERSTEIN NECK DEEP · BURY TOMORROW TOUCHÉ AMORÉ · MODERN LIFE IS WAR LIONHEART · ANY GIVEN DAY · BLESSTHEFALL · STRAY FROM THE PATH KNOCKED LOOSE · MILK TEETH · HIGHER POWER · AND MANY MORE 30. JUNI 2018 MÜNSTER, AM HAWERKAMP TICKETS: VAINSTREAM.COM 07.03.2018 / Oberhausen, Turbinenhalle 09.03.2018 / Münster, Halle Münsterland 18.03.2018 / Köln, Palladium PRINZ PI 08.03.2018 / Dortmund, FZW TRIVIUM 12.03.2018 / Oberhausen, Turbinenhalle SCOTT BRADLEE´S POSTMODERN JUKEBOX 18.03.2018 / Dortmund, FZW HEAVEN SHALL BURN Mit: AUGUST BURNS RED, WHITECHAPEL 27.12.2017 / Köln, Palladium IMPERICON FESTIVAL 21.04.2018 / Oberhausen, Turbinenhalle TICKETS: 01806 - 57 00 00 oder EVENTIM.DE (0,20 €/Anruf aus dem dt. Festnetz, max. 0,60 €/Anruf aus dem dt. Mobilfunknetz) KINGSTAR-MUSIC.COM 13.02.18 Köln LANXESS arena 26.02.18 Düsseldorf ISS Dome 28.02.18 Dortmund Westfallenhalle 02.03.18 Oberhausen König-Pilsener Arena 27.02.18 Düsseldorf Mitsubishi Electric Halle 13.03.18 Köln LANXESS arena 16.03.18 Oberhausen König-Pilsener Arena 08.04.18 Köln Palladium 10.04.18 Düsseldorf Mitsubishi Electric HALLE 25.05.18 Köln Gloria Theater 28.05.18 Köln Gloria Theater 22.06.18 Köln LANXESS arena 17.07.18 Köln Tanzbrunnen 18.08.18 Köln Tanzbrunnen CTS Ticket Hotline: 01806-570000 20 Cent/Anruf, Mobilfunkpreise max. 60 Cent/Anruf Im Internet: www.eventim.de 15

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