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Februar 2016 - coolibri Ruhrgebiet

K U L T U R N E W S Ein

K U L T U R N E W S Ein Portrait von Sina Loren Friedhoff, zu sehen in der Jugendkunstausstellung Die Top-Fotos des Fotowettbewerbs 2015 zum Thema „Heimat“ Foto: Flottmanhallen Herne Collage: P+A Photo Adventure GmbH Die 3D-Grafik „Woodstock“ von Paul Kostabi Die Stage School Hamburg sucht Nachwuchstalente Foto_ Foto: Damon Jah Foto:_Heinz Werner Kleine Zum vierten Mal präsentiert sich ab dem 30. Januar eine neue Generation angehender Künstler in den Flottmanhallen Herne: In der Ausstellung „4. Europäische Jugendkunstausstellung 2016“ zeigen 25 Jugendliche zwischen 14 und 23 Jahren ihre Werke. Die Arbeiten aus den Bereichen Malerei und Zeichnung, Grafik und Illustration sowie Fotografie und Plastik sind bis zum 28. Februar in Herne zu sehen. Da die Ausstellung als Doppelausstellung angelegt ist, kann sie ebenfalls vom 29. Januar bis zum 14. Februar in Halle 12 auf dem Gelände der Zeche Zollverein in Essen besucht werden. Kunst aus Lünen und New York: Das neu eingerichtete Atelierhaus Lünen präsentiert seine erste Ausstellung. Am 5. Februar um 19 Uhr findet die Vernissage zu den Arbeiten des Kulturpreisträgers der Stadt Lünen Uwe Gegenmantel und des New Yorker Street-Art-Künstlers Paul Kostabi statt. Die Gemeinschaftsausstellung vereint die abstrakten Bilder Gegenmantels mit den kraftvoll-farbigen Arbeiten Kostabis, die erstmals in Nordrhein-Westfalen zu sehen sind. Das Atelierhaus wurde von der Künstlergruppe Spektrum 15 und zwei weiteren Künstlern initiiert, um ein kulturelles Zentrum in Lünen zu entwickeln. spektrum15.de Das Soul Hellcafe in Essen versteht sich auch als Plattform für Kulturschaffende und präsentiert vom 13. Februar bis zum 2. April eine Ausstellung der Posterkrauts, einem Zusammenschluss von Gestaltern, die alternative Veranstaltungs- und Konzertposter im Siebdruckverfahren herstellen und in limitierter Auflage anbieten. Diese Rock- oder Gigposter sind somit weniger ein Merchandising-Artikel, als vielmehr eine weiterführende Auseinandersetzung mit der Musik sowie verschiedenen künstlerischen Strategien. Die Posterkrauts knüpfen somit an ein popkulturelles Phänomen an, das sich seit Ende 44 der 1960er Jahre in den USA entwickelt hat und auch heutzutage großer Beliebtheit erfreut. Nachwuchstalente gesucht: Seit 30 Jahren bildet die Stage School Hamburg junge Talente zu Vollprofis des Showbusiness aus. Auf der Suche nach neuen Talenten kommt die Stage School mit einem Intensiv-Workshop für Tanz, Gesang und Schauspiel vom 19. bis 21. Februar nach Dortmund. Der dreitägige Workshop beinhaltet Liedinterpretation und ein auf die Teilnehmer individuell abgestimmtes Programm. Bei entsprechender Qualifikation kann der Workshop sogar die Aufnahmeprüfung für die dreijährige Profiausbildung ersetzen. Die Stage School Hamburg verlost einen begehrten Workshop-Platz im Wert von 285 Euro. Alle Interessierten von 16 bis 26 Jahren senden bis zum 11. Februar eine E-Mail mit dem Betreff „Stage School + coolibri“ an gewinn@stageschool.de und begründen kurz, warum sie den Workshop gewinnen sollten und welche Erfahrung sie mitbringen. Bewerbungen werden erbeten mit Foto, Alter, Adresse und Telefonnummer. stageschool.de Am 11. und 12. Juni findet im Landschaftspark Duisburg-Nord das Messe-Festival Photo+Adventure statt. In diesem Rahmen rufen die Veranstalter auch in diesem Jahr zur Teilnahme an einem Fotowettbewerb auf. Bis zum 31. März sind Anfänger, geübte Hobbyfotografen und Profis dazu eingeladen, das Motto „Abendteuer“ ins richtige Licht zu rücken. Aus sämtlichen Einsendungen werden 40 Arbeiten von einer vierköpfigen Jury ausgewählt, die dann in einer eigenen Ausstellung auf der Messe gezeigt und prämiert werden sollen. Zu gewinnen gibt es Preise im Gesamtwert von über 10 000 Euro, darunter Digitalkameras, Kurzreisen und Foto-Zubehör. Weitere Informationen und Teilnahmebedingungen: photoadventure.eu/fotowettbewerb sr

L I T E R A T U R V O N H I E R Leiden inspiriert 42 S., 18,- / arkakulturwerkstatt.de Obgleich so manchen Dichter das Leiden inspiriert – hier geht es nicht um traurige Gefühlszustände, sondern um die niederländische Stadt Leiden, den Geburtsort Rembrandts. Das Essener Autorenpaar Ulrich und Ilse Sträter hat dort Gedichte gesammelt. „Leiden ist die Stadt der sprechenden Giebel“, heißt es im Vorwort. Die Stadt ist von Grachten, historischen Gebäuden und „Muurgedichten“ – Mauergedichten – geprägt. Das Dichterduo hat genau hingeguckt, nachgemacht, weitergedacht. Die Gedichte sind eine Hommage an die Künstlerstadt – im Buch ergänzt durch Zeichnungen und Aquarelle. RUND GANG 2 0 1 6 Studierende der fadbk | HBK Essen zeigen ihre Semesterarbeiten Böse Pinguine / 64 S., 7,99/bastei-luebbe.de Pinguine sind süß und flauschig? Nicht bei Volker Dornemann. In „Böse Pinguine“ wird der Südpolbewohner zum finsteren Gesellen, verschlagenen Anzugträger, größenwahnsinnigen Federvieh. Er tritt als Klonkrieger, Hinrichtungswaffe oder brutaler Herrscher über die Fernbedienung auf. Und das fällt mitunter so schwarzhumorig aus, dass das in kräftigen Farben und düsteren Settings gehaltene Cartoonbuch erst ab 16 Jahren freigegeben ist. Der Zeichner lebt und arbeitet in Bochum. Vernissage | 11. März, 19 Uhr Ausstellung | 12.- 20. März, 10 - 20 Uhr Freie Akademie der bildenden Künste, Hochschule der bildenden Künste Essen Prinz-Friedrich-Straße 28A | 45257 Essen www.hbk-essen.de | www.fadbk.de Eiskalte Verschwörung / 304 S., 9,99 niemeyer-buch.de Die Kettwigerin Astrid Korten ist eine wahre Schreibmaschine, ihr liebstes Genre dabei der Thriller. Doch es geht ihr um mehr als nur die reine Spannung. Nachdem in „Tödliche Perfektion“ die Schönheitsindustrie ihr Fett wegbekam, folgt jetzt mit „Eiskalte Verschwörung“ eine temporeiche Krimigeschichte, die die digitale Vorhersage von Straftaten – das sogenannte „Predictive Policing“ – aufs Korn nimmt. Im Mittelpunkt steht die Psychiaterin Alexa, die im Auftrag des Innenministeriums ein brisantes Projekt umsetzen soll. Lesung: 27.2., Ladies Crime Night, Polizeipräsidium Essen Schuldenspiele 276 S., 12,90 brockmeyer-verlag.de Soeben stand er noch als Wilhelm Tell auf der Bühne des Bochumer Schauspielhauses, nun ist der Schweizer Weltklasse-Schauspieler spurlos verschwunden. Hauptkommissar Erich Rogalla juckt das zunächst wenig – sicher brauchte der Darsteller nur eine Auszeit. Doch dann wird in der Nähe des Malakowturms an der Zeche Hannover eine Person tot aufgefunden, die zu Lebzeiten eine komplizierte Beziehung zum Vermissten hatte – und Rogalla muss zugeben, dass er wahrscheinlich falsch lag. Der Autor Rainer Küster arbeitete bis zur Pensionierung als Lehrer und Dozent in Bochum.Inga Pöting 45

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