Events, Trends und Reportagen für die Rhein-Ruhr-Region
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Essen - coolibri Dezember 2017

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SZENE M Ü L H E I M / E

SZENE M Ü L H E I M / E S S E N Grugahalle EINE FÜR ALLE! 01 | 12 | 2017 Manowar „The Final Battle“ 08 | 12 | 2017 Ina Müller „Ich bin die – Tour 2017“ 09 | 12 | 2017 Carolin Kebekus „AlphaPussy“ Ausverkauft! 10 | 12 | 2017 Mario Barth „Männer sind faul, sagen die Frauen“ 17 | 12 | 2017 Lasst uns Weihnachtslieder singen! Kindgerechte Lieder zum Mitsingen 29 | 12 | 2017 – Holiday On Ice 02 | 01 | 2018 „Atlantis“ 11 | 01 | 2018 Atze Schröder „Turbo“ 12 | 01 | 2018 Dúlamán Voice of the Celts 14 | 02 | 2018 Sixx Paxx „Sexxy Circus“ 16 | 02 | 2018 Luke Mockridge „Lucky Man“ 17 | 02 | 2018 Dieter Nuhr „Nuhr hier, nur heute“ 18 | 02 | 2018 Mädchen Klamotte Der Mädchen-Flohmarkt im Foyer 23 | 02 | 2018 Paul Panzer „Glücksritter ... vom Pech verfolgt!“ 24 | 02 | 2018 Ehrlich Brothers „Faszination“ 02 | 03 | 2018 Kaya Yanar „Ausrasten! Für Anfänger“ 10 | 03 | 2018 Conny Das Schul-Musical! info@grugahalle.de . www.grugahalle.de MESSE ESSEN GmbH Grugahalle / CCE Norbertstraße . D-45131 Essen Telefon: +49.(0)201.7244.0 Telefax: +49.(0)201.7244.500 Verlegt: 12.04.2018 Neues Programm! Terminstand: November 2017 . Änderungen vorbehalten design: com.formedia . Ute Glebe . www.comformedia.de 15 Fremde diskutieren den europäischen Gedanken. Idee als Gesellschaftsspiel Man nehme einen Tisch, 15 Stühle und Tassen, einen Backofen und eine Steckdose. Siehe da: einen Abend lang Europa zuhause. An mehreren Terminen wird es dafür in Mülheim und in Essen an privaten Haustüren klingeln. Einer der Quasi-Fremden fragt dann Dinge wie „Wer am Tisch war schon mal Klassensprecher?“ oder „Wer am Tisch hat eine Arbeit, von der er leben kann?“ Herzlich Willkommen beim Hausbesuch Europa. Geschrieben hat das Ganze Rimini-Protokoll, ein Autoren-Regie-Trio aus Berlin. Das Ziel: neue Blickwinkel aufzeigen und so ungewöhnliche Sichtweisen ermöglichen. Die Inszenierung richtet sich „im Grunde an alle, die sich für unser Miteinander interessieren“, so Tobias Fritzsche vom Ringlokschuppen. In Kooperation mit dem Ringlokschuppen und der Mercator Stiftung kommt Europa im Koffer ins Ruhrgebiet. Idealerweise soll in Mülheim und in Essen gespielt werden. Bei Gastgeberbewerbungen sieht man es „nicht ganz so streng“, es gibt keine Altersbeschränkung oder ähnliches. „Gastgeber sein ist spannend und es braucht nicht viel.“ 15 Stühle wären gut. Der Ablauf ist in Spiellevel unterteilt, die jeweils mit einem wichtigen europäischen Vertrag korrelieren. Dazu stellt das Rimini-Protokoll einen Spielleiter. Das größte Stück des europäischen Kuchens, der bei Level drei in den Ofen kommt, erhält am Ende das Team mit den meisten Punkten. Beim Diskutieren geht es demokratisch zu, so wird im kleinen Rahmen eine abstrakte Idee ganz greifbar. Ergebnisse alter Hausbesuche zeigen ein spannendes Bild der Einstellung zu Europa, man kann sie auf einer interaktiven Karte auf homevisite.europe.org sehen. Aufmerksamen, die diese Karte der ehemaligen Aufführungsorte studieren, werden auch Länder begegnen, die nicht in Europa liegen. Was will die europäische Idee zum Beispiel in Rio de Janeiro oder Kairo? Tatsächlich wird unter den Projekten des Rimini-Protokolls ein extra Unterpunkt „Hausbesuch USA“ gelistet, ebenso seit diesem Jahr „Home Visit: Brasil em casa“, das brasilianische Pendant. Hierbei handele es sich um „Weiterentwicklungen und Adaptionen der ursprünglichen Idee“, so Helgard Haug vom Rimini-Protokoll. Dort stünde nicht Europa, sondern der jeweilige politische oder wirtschaftliche Staatenverbund im Mittelpunkt. Sogar innerhalb Europas würde für jeden Ort das Skript angepasst, da auch in Europa viel passiert ist seit der Premiere 2015. Die Inszenierungen seien „sehr dynamische Gebilde“, vor allem auch weil bei jedem Abend neue Protagonisten am Tisch sitzen. 2018 wird der Hausbesuch vielleicht in Australien stattfinden. Ob es weitere Termine im Ruhrgebiet gibt, häng von der Zusammenarbeit mit den Theatern ab. Julia Kunz Hausbesuch Europa: 1./2. 12.,7.-9.12., 14.-15.-16.12. (je ab 19 Uhr), verschiedene Orte, ringlokschuppen.ruhr; homevisite.europe.org Foto:Brett Bollier 14

coolibri präsentiert E S S E N Von der Grünen zur Tanzhauptstadt Im März kommenden Jahres wird Essen für fünf Tage bei der „Tanzplattform 2018“ zur Hauptstadt des deutschen Tanzes. Aus hunderten Produktionen haben das Team von PACT und eine vierköpfige Jury – Elisabeth Nehring, Kulturjournalistin aus Berlin, Scarlet Yu, Künstlerin/Choreografin aus Hong Kong und Berlin, Leonie Otto, Tanzwissenschaftlerin aus Frankfurt, Bruno Heynderickx, Kurator am Hessischen Staatsballett Darmstadt-Wiesbaden – zwölf herausragende ausgesucht. Im Interview mit Honke Rambow verrät das Team wohin es geht: Wie ist die Programm-Tendenz? Gesucht haben wir Positionen mit starken Anliegen, die wichtige Fragen stellen und vielfältige Perspektiven eröffnen – das haben wir sowohl bei kleinen, freien Produktionen bis hin zu allein arbeitenden Künstlerinnen wie auch bei großen Kompanien gefunden. Was sind die Innovationsmotoren? Städtische Compagnien oder freie Szene? In der freien Szene herrscht eine wesentlich größere Freiheit bei der Wahl der Mittel und der Vielfalt der Formen und Themen. Auf der anderen Seite ist sie beschränkt in ihrer organisatorischen und finanziellen Leistungsfähigkeit, hier können staatliche Kompanien viel mehr leisten. Und es gibt eine Reihe städtischer Kompanien, die sich für neue Formen und Themen öffnen, und mit Choreograf*innen der freien Szene zusammenarbeiten. Gibt es thematische Schwerpunkte im aktuellen Tanzgeschehen? Das Spiel mit Formen, Präsentationen, Raum und Zeit, was sich auch darin niederschlägt, dass die performativen Künste in andere Räume eingeladen werden – in Museen und Galerien. Inhaltlich beschäf- Hauptspielort: PACT Zollverein tigen sich viele Produktionen mit gesellschaftlichen, politischen und sozialen Fragen wie etwa der Auseinandersetzung mit dem Fremden. Was ist stilistisch gerade aktuell? Zeitgenössisches Ballett, Tanztheater, moderner oder zeitgenössischer Tanz, Performance? Alle Formen sind präsent, werden sowohl in der freien Szene als auch am städtischen Ballett gepflegt und bringen starke Positionen hervor. Die Aktualität ergibt sich letztendlich über ihr Anliegen, dadurch wo und wie sie kraftvoll werden und für das Publikum erfahrbar sind. Foto: Axel Hartmann Wie stark ist die deutsche Tanzszene? Reichen zwölf Produktionen als Abbild? Nein, natürlich nicht, sie können nur ein Schlaglicht auf die aktuelle Arbeit werfen. Neben diesen Produktionen wird es Formate des Austausches, der Diskussion und der Debatte geben. Die Tanzplattform ist eine der größten Fachveranstaltungen dieser Art mit fast 500 Fachbesuchern aus aller Welt, dieses Potenzial nutzen wir, um auch über größere Themen zu sprechen, die uns alle innerhalb der Gesellschaft angehen. Kunst und Tanz sollen sich ja nicht abkoppeln vom Leben, sondern mitten drin sein, Themen aufnehmen und bearbeiten. Tanzplattform 2018: 14.-18.3.2018, Essen und Gelsenkirchen, tanzplattform.de Lange X-MAS-Freitage Freitags Shopping bis 21.30 Uhr. Mit Straßenmusikern, Barbier-Service & Co. Oh du fröhlicher Samstag Jeden Samstag Weihnachtsparade, Live-Musik und festliches Basteln & Backen. ALLES FÜR LEUCHTENDE AUGEN UNTER EINEM DACH. GENIESSEN SIE AB DEM 30.11. ENTSPANNTES ADVENTSSHOPPING IM RUHR PARK. Ho ho ho! Weihnachtsmarkt, Tannenbaumverkauf & viele weihnachtliche Services.

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