Events, Trends und Reportagen für die Rhein-Ruhr-Region
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coolibri Campus No 3

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O P E N A I R

O P E N A I R FRISCHLUFTKULTUR P A R T Y Nichts fühlt sich so sehr wie Sommer an wie Kollektivtanz zu wummernden Bässen und hitzigen Beats, die Hände gen Himmel gestreckt, die Sonne im Gesicht. Im Pott sorgen zahllose Partys an der frischen Luft für solche Sommergefühle. Strandfeeling mit Star-DJ verspricht etwa das Sunset Beach Festival am 4.6. im Seebad Haltern mit Senkrechtstarter Felix Jaehn als Headliner. Dank Riesenschirm übrigens wetterunabhängig. Am gleichen Tag brutzeln die Beats auch auf der Halde Norddeutschland in Neukirchen Vluyn beim Heile Welt Open Air im Zauberwald, wo 13 Soundakteure auf zwei Bühnen auflegen. Die Megaveranstaltung unter den Outdoor Partys steigt aber am 2.7. im Oberhausener Olga-Park: Zu Ruhr in Love pilgern jährlich um die 50 000 Besucher und 400 DJs. Urlaubsfeeling vor der Haustür verspricht das Sundance Festival, das am 9.7. Acts wie Lost Frequencies und Sigala an den Sandstrand des Seaside Beachs in Essen bringt. Ein Erfolgsrezept aus dem Vorjahr war die Ritournelle, die dieses Jahr am 13.8. die hippe In-Band Moderat an die Bochumer Jahrhunderthalle bringt. Am gleichen Tag lädt das Heaven & Hill auf die Halde Norddeutschland zum Elektrotanzfest. Nichts außer Luft, Liebe, Elektro, Laser und Pyro braucht ihr am 27.8. im Villenpark Rheinperle, denn dann steigt das Luft & Liebe Open Air. Wer es noch bunter will, beschmeißt sich am gleichen Tag bis zur Besinnungslosigkeit mit Farbpigmenten beim Holi Festival im Dortmunder Fredenbaumpark. Dafür sorgen auch die Farbgefühl Festivals (9.7. im Rheinpark Duisburg und 23.7. Galopprennbahn Dortmund) und der Holi Farbrausch am 11.6. im Amphitheater Gelsenkirchen. Allgemein gute Adressen für Partys unter freiem Himmel sind das Herr Walter in Dortmund, die Frohnatur in Essen, das Stranddeck am Kemnader See in Bochum und die Kiesgrube in Neuss. K I N O Sich im Sommer in schlecht belüftete, überheizte Kinosäle zu pressen, um am Kinosessel festzukleben, ist nicht die attraktivste Art, sich Blockbuster und Popcorn reinzuziehen. Glücklicherweise flimmern im Ruhrgebiet an so manch schnieker Location Filme über Freiluftleinwände. In Bochum lädt die Fiege Kino Lounge vom 21.7.–28.8. zu kühlem Gerstensaft, heißen Snacks und einem Programm zwischen Mainstreamhits und deutschen Perlen in den Innenhof der Fiege Brauerei. Als Entrée reicht man Auftritte lokaler Bands. Alternativ können Bochumer auch einen Termin des Endstation.Open Airs wahrnehmen, welches den Hinterhof des Kulturbahnhofs Langendreer, sowie ausgewählte Locations bespielt. Im Programm stehen Indieperlen, Klassiker und arty stuff. In Dortmund pilgert man zum Freiluftflimmern in den Westfalenpark zum PSD Bank Kino, dessen Seebühne im Juli zum Kino wird. Gespielt werden aktuelle Kinohits und Filmperlen. Ein unschlagbares Paket von Filmvergnügen und Industriekultur bietet der Duisburger Landschaftspark. Das Stadtwerke Sommerkino zeigt vom 13.7.–21.8. Klassiker, Kunstfilme und Kassenschlager im Schatten von bunt illuminierten Hochöfen und Schornsteinen. Immer wieder interessant sind die Filmschauplätze NRW, die verschiedene Locations im Ruhrgebiet wie Schlösser, Schleusen oder Fördertürme einen Abend lang mit Open Air Kino und Rahmenprogramm beglücken. 28

O P E N A I R Alles Open Air – wir zeigen euch, wo man im Sommer unter freiem Himmel Kinofilme schauen, zu Livemusik abrocken und sich zum Tanzen treffen kann. Na dann: Ab nach draußen! F E S T I V A L Was gibt es Schöneres, als an wohltemperierten Sommertagen auf Wiesen zu liegen und schöner, lauter Livemusik zu lauschen? Oder schweißgebadet und staubgepudert in der Menge zu moshen? Wenig. Der Pott bietet Festivals für Musikentdecker, Partylöwen, Festivalfanatiker und, und, und... Ganz weit oben in der Festivalliga spielt das Juicy Beats (29.+30.7.)im Dortmunder Westfalenpark mit jungem und elektronischem Programm, in dem Mainstreamperlen brillieren. Dieses Jahr etwa Deichkind, AnnenMayKantereit oder Wanda. Bonuspunkte gibt’s für die Parklocation mit Entdeckerpotenzial. Auch das Traumzeit (17.–19.6.) kassiert ab, wenn’s um Standortfragen geht. Im Duisburger Landschaftspark lockt das Festival mit mal verträumten, mal anspruchsvollen Indieacts in Gebläsehallen, zur Gratisbühne und mehr. Darunter dieses Jahr: Air, Patrice, Ásgeir und Tocotronic. Das Maximum an Entspanntheit gibt es beim Ruhr Reggae Summer Hier chillt man vom 5.–7.8. am Ruhrstadion Mülheim mit Naturfreibad. Beide stellen Reggae und Artverwandtes auf die Bühnen. Wer es lieber hart statt sanft mag, geht zum Ruhrpott Rodeo (5.–7.8.) am Flughafen Schwarze Heide in Hünxe bei Bottrop und tankt ordentlich Punk, Rock und Co. Das wilde Rodeo mit NOFX, Descendents, Wizo, Lagwagon und Suicidal Tendencies gilt übrigens als größtes Punkfestival Deutschlands. An gleicher Stelle pumpen vom 29.–31.7. auch dicke Hip-Hop- Beats beim noch jungen Out4Fame, das 2016 mit u. a. Method Man & Redman in die gerade mal dritte Runde startet. Eine ähnliche Ausrichtung, aber zudem freien Eintritt bietet das Olgas Rock am 12. und 13.8. im Oberhausener Olga Park. Szenige und rockige Bands mit mit Partypotenzial sowie Massen an Besuchern lockt alljährlich das kostenlose Pfingst Open Air Werden ins Essener Löwental. Mit freiem Eintritt punktet auch das gigantische Stadtfest mit Popprogramm namens Bochum Total (14.–17.7.), das Mainstreamquark mit feiner Sauce aus Neuentdeckungen in die brummende Bochumer Innenstadt bringt. Abends begibt man sich natürlich auf die coolibri-Stage im Riff, auf der unter anderem Smile and Burn und Staatspunkrott spielen. Ähnlich viel Trubel in die Essener Innenstadt und Einkaufsmeile bringt Essen.Original (2.–4.9.), wo vor allem der Elektronische Weberplatz und das hart rockige Turock Open Air am Viehofer Platz ziehen. Eintrittsfreien Rock für Essen bringt auch das Nord Open Air (29.–31.7.), in Herne frönt man Punk und Ska beim KAZ Open Air (20.8.). Eine Reise über Ruhrpottgrenzen hinweg lohnt sich für das Open Source (9.7.), das handverlesene Acts von Elektro bis Indie auf die Düsseldorfer Galopprennbahn bringt. Eine Perle der hiesigen Festivallandschaft ist natürlich das immer viel zu schnell ausverkaufte Haldern Pop (11.–13.8.) in Rees, das als eines der progressivsten Indiefestivals gilt. Auch nur einen Katzensprung entfernt ist das Reggae-Mekka Summerjam (1.–3.7.) an Kölns relaxtestem Seeufer oder das Elektrowunderland Parookaville (17.–19.7.) am Airport Weeze. Eine feine Alternative inklusive Frühstück und Rockprogramm ist das Eier mit Speck (29.–31.7.) in Viersen, noch eine Gangart härter wird es auf dem Vainstream (2.7.) in Münster. Feinstes Urlaubsfeeling mit dicken Line-Up-Perlen bietet derweil das Deichbrand (21.–24.7.) bei Cuxhaven. lv Foto: Ricardo Nunes 29

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