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coolibri CAMPUS No 05

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9 Vogelzwitschern Viel

9 Vogelzwitschern Viel positiver als das moderne Zwitschern in sozialen Medien (aka twittern) ist: echtes Vogelgezwitscher! Um das auf euren Campus zu holen, braucht es nicht mehr als ein paar handelsübliche Meisenknödel, die ihr in niedrighängende Äste binden könnt. Und wenn die tschilpenden Vöglein erstmal über den Campus flattern, klingt ihr Gesang an stressigen/wintergrauen Tagen nicht nur wie ein Strahl Sonnenschein, nein, man darf sich auch wie eine Disneyprinzessin im Märchenrausch fühlen. 12 Mach mit! Nimm an Dingen teil oder organisiere sie selbst. Das Angebot ist teilweise schon groß, oft bleiben die gleichen Kreise dabei aber unter sich und Überschneidungen sind rar. Je mehr kulturelles Angebot genutzt wird, desto mehr wächst und gedeiht es und desto lebendiger, offener und interessanter wird die Uni. Und selbst der grauste Betonblock wird zur Wohlfühloase. Abbildung zu Pkt. 4: „Das vergessene Lesezeichen“ 11 Cheese! Verschenk ein Lächeln– nichts kostet weniger und hat so viel Mehrwert! Fotos: Lukas Vering 10 Chairbombs Achtung: Diese Maßnahme zur Stadtverschönerung, die eigentlich zum Feld der halblegalen Guerillataktikten zählt, solltet ihr mit den zuständigen Uniabteilungen absprechen. Darum geht’s: Sitzgelegenheiten im öffentlichen Raum fördern Kommunikation und Interaktion, ihre bloße Anwesenheit macht Orte lebendiger, gemütlicher und aufenthaltsfreundlicher. Drum praktiziert das Chairbombing und platziert an geeigneten Stellen unter freiem Himmel upgecycelte Sitzgruppen (etwa aus Europaletten). Aber wie gesagt: Absprechen – damit die guten Teile auch bleiben dürfen. 13 Tauschrausch 14 Second-Hand ist nicht nur Trend, sondern auch eine wunderbare Praktik der Nachhaltigkeit. Dem ewig hungrigen Zyklus der Produktion schlagt ihr ein Schnippchen, in dem ihr auf dem Campus eine Kleidertauschbörse organisiert. Fragt bei den zuständigen Uniabteilungen nach, welche Räumlichkeiten dafür an welchem Termin genutzt werden könnten, die Promo läuft am einfachsten über facebook und Fachschaftssammelmails. Fairteile Fairteiler nennen sich Stationen, an denen man ungewolltes oder überschüssiges Essen einstellen und/oder andere Lebensmittel mitnehmen kann. Wenn es an deiner Uni schon eine foodsharing-Station gibt, dann bestücke sie nach bestem Gewissen. Gibt es keine, korrespondiere mit deiner Fachschaft, dem AstA oder anderen Stellen, die Möglichkeiten haben, so etwas zu installieren. Hilfe gibt es auf foodsharing.de! Abb. zu Pkt. 2 14 Sommersemester 2017

C A M P U S P F L E G E 15 Halte ein, halte nach! Hier noch mehr Ideen für Nachhaltigkeit im Studialltag: Drucke nicht alles Material aus, sondern bearbeite es am Handy, Tablet oder PC. Bring einen eigenen Kaffeebecher mit, statt jedes Mal nen Pappbecher zu verschwenden. Versuche mit dem Fahrrad anzureisen oder organisiere Fahrgemeinschaften. Nimm nicht jeden Gratiskram an, den man doch nur wegwirft. 16 Weniger lamentieren, mehr lösen Statt sich immer nur über Problemchen am Campus aufzuregen, kann man auch einfach mal versuchen, das Problem anzugehen. Manchmal reicht es schon, eine verantwortliche Instanz darauf aufmerksam zu machen, wenn etwa eine Bodenplatte wackelt oder das Licht auf der Toilette kaputt ist. Manche Dinge kann man mit schnellen Handgriffen auch selber lösen, etwa den wackelnden Tisch mit Pappe fixieren. Das heilt nicht den Weltschmerz, aber Verantwortung zu übernehmen, ändert die Perspektive – und schon ist die Uni nicht mehr ein seelenloser Betonblock, sondern ein Ort, um den man sich kümmern kann. Fast wie ein kleines Babyeichhörnchen mit Aufpäppelbedarf. Abb. zu Pkt. 3 17 Gib der Uni ein Gesicht Auch wenn die Unis an sich schon mit allerhand Marketingstrategien versuchen, ihre Hochschule attraktiv für Bildungssuchende zu machen, hat so eine Aktion aus studentischer Hand eine ganz andere Note. Also versuche, authentisch gewachsene Projekte zu initiieren, die Menschen dazu bewegen, sich mit ihrem Campus auseinanderzusetzen. Wie wäre es mit einem Blog, auf dem Liebesbriefe von Studis, Dozenten, Angestellten usw. an die Uni veröffentlicht werden? Vielleicht gibt es ja noch einen unterforderten Designstudenten, der dazu Illustrationen entwirft? Nutzt eure Fantasie! 18 Verschenk mich Wie uneigennützig von uns. Aber jetzt mal im Ernst: Das Magazin ist kostenlos, voller toller Ideen (wie wir finden) und beschert einem gelangweilten Studi in der Pflichtvorlesung oder Freistunde vielleicht ein bisschen wohltuende Ablenkung. Lass dein gelesenes Exemplar im Vorlesungssaal, am Mensatisch, in der Bahn oder sonst wo für den nächsten liegen. Das kann man natürlich auch mit anderen Magazinen machen. Wenn man will. Lukas Vering KONZERTE | KABARETT | COMEDY | PARTYS www.zechecarl.de facebook.com/zechecarl Wilhelm-Nieswandt-Allee 100 |45326 Essen Sommersemester 2017 15

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