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August 2017 - coolibri Recklinghausen, Gelsenkirchen, Herne

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RECKLINGHAUSEN,

RECKLINGHAUSEN, GELSENKIRCHEN, HERNE M A R L D A T T E L N G E L S E N K I R C H E N Ein Teil des neuen Zentrums in Marl Neues Zentrallager Das Handelsunternehmen Metro lässt derzeit in Marl ein großes Logistikzentrum bauen. Der riesige Gebäudekomplex mit einer Gesamtfläche von 235 000 Quadratmetern soll künftig als Zentrallager für Waren der unterschiedlichen Marken des Konzerns dienen. Mehr als 26 000 Lebensmittel und mehrere tausend weitere Produkte könnten künftig dort untergebracht werden, um später auf kurzen Transportwegen zum Kunden zu gelangen. Für die Umsetzung des Großprojektes hat das Immobilienunternehmen Goodman unter anderem ein ehemaliges Industriegelände von Evonik erworben. Das soll die weitere Versiegelung von Grünflächen etwas reduzieren. „Die Ansiedlung der Metro Gruppe ist für die Stadt Marl ein Glücksfall. Wir freuen uns, dass wir dem Unternehmen eine zusammenhängende Fläche mit der einzigartigen Größe von rund 600 000 Quadratmetern anbieten konnten, um dieses Projekt zu ermöglichen. Es ist sehr wichtig, am Standort Marl die dringend benötigten niederschwelligen Arbeitsplätze zu schaffen“, betonte Marls Bürgermeister Werner Arndt anlässlich des Richtfestes. Im neuen Zentrallager könnten ab dem kommenden Jahr rund 1000 Mitarbeiter eine Beschäftigung finden. Der Metro-Konzern erhofft sich, vom dichten Autobahnnetz im Ruhrgebiet zu profitieren, die Abläufe effizienter zu gestalten und auf kürzeren Wegen schneller liefern zu können. ds Foto: Goodman Mit grünen Projekten können Bürger gewinnen. Klimaschutzpreis Einen Teich vor dem Umkippen zu bewahren, aus Abfall wertvolle Rohstoffe zu gewinnen oder mit geringen Emissionen Energie zu erzeugen: Mit solchen oder ähnlichen Projekten können sich Bürger für den Innogy Klimaschutzpreis bewerben. Den Wettbewerb hat das Unternehmen zusammen mit der Stadt Datteln ausgeschrieben. Im Fokus der Auszeichnung steht ein verantwortungsvolles, gemeinschaftliches Handeln zum Nutzen der Umwelt. Gleichzeitig soll der Preis aber auch eine Anerkennung für bürgerschaftliches Engagement und umweltorientiertes Denken sein. Mitmachen können neben Einzelpersonen auch Schulen, Kindergärten, Unternehmen, Arbeitsgemeinschaften und Institutionen.Für die Teilnahme genügt eine Beschreibung der jeweiligen Maßnahme – möglichst mit einem Foto. Für die drei besten Projekte sind Preise im Gesamtwert von 2500 Euro vorgesehen. Ihre Bewerbungsunterlagen senden Interessierte Bürger und Gruppen bis spätestens 31. Oktober an folgende Adresse: Stadt Datteln, Sabine Hübner, Genthiner Straße 8, 45711 Datteln. Foto: Innogy Riesen-Graffitti in Gelsenkirchen. Feuriges Wesen Ein riesiger feuerspeiender Drache zeichnet sich neuerdings auf dem Gelände der Firma Trimet Aluminium in Gelsenkirchen-Schalke ab. Das Fabelwesen ist das Gemeinschaftswerk von drei Künstlern, die von der Werksleitung den Auftrag bekommen haben, ein Motiv für die mehr als sechzig Meter lange und fast fünf Meter hohe Hallenwand zu entwickeln. „Eine ganz besondere Herausforderung bei der Realisation des mehr als 300 Quadratmeter großen Wandgemäldes ist der extrem nahe Betrachtungszustand. Da ist eine besonders feine Ausarbeitung gerade bei den Flammen wichtig“, betont der international tätige Designer und Graffiti-Künstler Mark Gmehling. Bereits nach der ersten Besichtigung sei klar gewesen, dass mit Feuer, Glut und grenzenloser Energie gespielt werden müsse. In den Schmelzöfen des Aluminium verarbeitenden Betriebs herrschen Temperaturen von mehr als 850 Grad Celsius. Diese Prozesse lieferten die Inspiration für den rund vierzig Meter langen Feuerstrahl, den der Drache nun dauerhaft allen Beschäftigten und Besuchern entgegenschleudert. „Der Drache ist ein Fabelwesen, das in nahezu allen Kulturen, Religionen und Mythologien der Welt auftaucht. Sein Bild ist oftmals ganz unterschiedlich besetzt“, erklärt die Malerin Gabriela Heckendorf. Für die Künstler, die sich erstmals für diese Arbeit als Team zusammengeschlossen haben, war diese Gruppenarbeit ein lang gehegter Wunsch. ds Foto: Die Transformer Weitere Infos: Per Telefon über die 02363/107-272, per E-Mail an sabine.huebner@stadt-datteln.de oder auf iam.innogy.com 22

RECKLINGHAUSEN, GELSENKIRCHEN, HERNE R U H R G E B I E T Lies dies! Unser Literatur-Special kommt im Oktober. Neues Kampagnenplakat Foto: RVR Spruch der Sprüche Das Ruhrgebiet will sich mal wieder neu erfinden. Die neue Kampagne unter dem Spruch „Stadt der Städte“ läuft bis 2019, kostet satte 10 Millionen Euro und verkündet:„ 5 Millionen Menschen, 53 Städte, 1 Metropole“. „Als ,Stadt der Städte‘ zeigen wir die Region so, wie sie ist: Ein urbaner Raum mit vielen Zentren und lebenswerten Quartieren, der Weltoffenheit und unendliche Möglichkeiten bietet – für Unternehmen ebenso wie für ihre Mitarbeiter“, erklärt Karola Geiß-Netthöfel. Die Regionaldirektorin des Regionalverbandes Ruhr (RVR) ergänzt: „In Zeiten des Fachkräftemangels müssen Unternehmen dorthin gehen, wo ihre Mitarbeiter gerne leben.“ Die neue Kampagne soll vorwiegend Investoren und Unternehmen aus Deutschland sowie China, USA, Niederlande, Großbritannien, Türkei und Polen anlocken und vom Ruhrgebiet als Standort überzeugen. SeRi metropole.ruhr; facebook.com/stadtderstaedte H E R N E Das Projekt soll den Einstieg in den Job erleichtern. Neue Chancen Das Programm Soziale Teilhabe soll 140 Langzeitarbeitslosen aus Herne eine neue Perspektive bieten. Die Teilnehmer bekommen bis Ende kommenden Jahres eine Anstellung bei verschiedenen sozialen Trägern. Für die Lohnkosten kommt die Bundesregierung auf, die Mittel für Weiterbildung und Betreuung übernimmt das Land Nordrhein-Westfalen. „Ein Ziel ist, dass die Teilnehmer nach dem Projekt bessere Chancen auf dem regulären Arbeitsmarkt haben“, betont der Leiter des Jobcenters Karl Weiß. Die 140 Stellen hörten sich zwar angesichts der hohen Arbeitslosenquote in der Region zunächst wenig an, doch es stünden genausoviele Menschen dahinter, die nun eine neue Aufgabe hätten und spürten, dass sie ein Teil der Gesellschaft seien. Deshalb versprach Bürgermeister Frank Dudda, auch in Zukunft für eine Fortsetzung des Programms zu kämpfen. ds Foto: Thomas Schmidt/Stadt Herne LITE LITL L coolibri special Erscheinung: coolibri-Ausgabe Oktober 23

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