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August 2017 - coolibri Düsseldorf und Wuppertal

COOLINARISCH P E M P E L

COOLINARISCH P E M P E L F O R T Verleiht Flügel Die Netzgemeinde ist voll des Lobes für das Ramen Soul, das sich der traditionellen Küche Nordwestchinas verschrieben hat. Spezialität des Hauses sind die handgemachten Nudeln, deren Herstellung man bei der „Ramen- Show“ live verfolgen kann. Ein faszinierendes Schauspiel. Foto: Ramen Soul Ramen Soul Auf der Arbeitsplatte in der offenen Küche liegt ein dicker Klumpen weicher Teig. Der Meister teilt Portionen ab, rollt sie zu Strängen, schlingt und zieht diese immer wieder, bis armlange, fadendünne Nudeln entstanden sind. Nur wenige Minuten dauert die beeindruckende Vorstellung. Rein äußerlich hat sich nicht viel verändert im Nachfolger des Léon; die Einrichtung ist so unspektakulär wie zuvor. In krassem Gegensatz dazu steht die Präsentation der Speisen, die – typisch asiatisch – dem Auge einiges zu bieten hat. Ähnlich fantasievoll ist die Bezeichnung der 26 Gerichte, die teils so poetische Namen tragen wie „Sommerregen über Huanghe“, „Der Weg zur Seidenstraße“ oder „Wandel in Shanghai“. Hinzu kommt ein fröhliches, junges Serviceteam, das seine Gäste herzlich umsorgt. Auf einem schwarz lackierten Tablett wird das Mittagsmenü (6,90 Euro) serviert: frische handgezogene Ramen, angerichtet in einer tiefen Schale mit Gansu-Salat (angemachter Chinakohl, Gurken, Glasnudeln und Möhren), der Spezialsauce von Meister Song und gehackten Erdnüssen. Dazu gibt es drei Mini-Schälchen mit Suppe, pikant marinierter Gurke und feinst geraffeltem Kohlrabisalat. Ohne Übertreibung: Es schmeckt absolut göttlich. Frisch, würzig, aromatisch, dezent scharf – übrigens ein rein veganes Gericht, das wie alle Speisen ohne Zusatzstoffe zubreitet wird. Kein leeres Versprechen, denn solches Essen liegt nicht schwer im Magen, sondern vitalisiert und beflügelt. Das nennt man dann wohl Soul Food. Berit Kriegs Ramen Soul, Franklinstr. 24, Düsseldorf, 0211- 97173617; Mo–Do 12–15 & 18–23, Fr 12–15 & 17–23, Sa 12–23, So 12–22 Uhr; ramensoul.de

COOLINARISCH News Gehen wir ein Eis essen? Aber gerne, und zwar bei Miss Creamy auf der Jacobistraße, wo man sich sein individuelles Lieblingseis kreieren lassen kann. Coldstone Ice heißt der Trend aus den USA, den Natascha Ridder im Amerikaurlaub entdeckte und hierzulande vergeblich suchte. Kurzerhand importierte sie die Idee nach Düsseldorf: Auf einer -20° kalten Steinplatte wird normales Speiseeis mit diversen Zutaten und Saucen nach Kundenwunsch zu einer neuen Eissorte zusammengespachtelt. 30 Toppings stehen zur Wahl, darunter Früchte, Nüsse, Müsli, Kekse und Schokoriegel, Smarties, Marshmellows, Erdnussbutter, Nutella, Brownies … Die wildesten Kreationen sind möglich, bei denen eine Zutat nicht fehlen darf – Cookie Dough, roher Keksteig (ohne Ei), ist der absolute Renner. Ahr Mittelrhein Mosel Nahe Pfalz Rheinhessen Düsseldorf Blümchentapete, Ohrensessel, pastellfarbene Möbel, Porzellan vom Flohmarkt, frische Rosen und Schleierkraut auf den Tischen – manch einer mag das kitschig finden, aber das ist Alma Hadzovic völlig egal. Ihr liebevoll gestaltetes Café Alma auf der Mädchentraum: Café Alma Paulusstraße ist ein Mädchentraum in Pink und Rosa und entspricht exakt ihren Vorstellungen von einem gemütlichen „zweiten Wohnzimmer“. Zu diesem gehört auch eine entzückende kleine Terrasse mit bequemen Korbstühlen. Zum Kaffee werden Kuchen, Torten, Cupcakes oder Macarons serviert, es gibt selbst gemachte Schorlen, Eisschokolade mit Eis von Nordmanns und einen kleinen Mittagstisch. Der wechselt je nach Tagesangebot – mal eine Quiche, mal Bagels, Paninis oder Ähnliches. Frühstücken kann man ebenfalls den lieben langen Tag. Eine der schönsten Adressen an der Rheinuferpromenade hat wieder geöffnet – unter neuer Leitung und mit einem jungen Serviceteam meldet sich das Marcel’s zurück. Natürlich hat man den prächtigen Belle-Époque- Stil beibehalten, den Räumlichkeiten jedoch einen frischen Anstrich gegönnt. Die Küche orientiert sich am Mittelmeerraum und setzt auf tagesfrische Zutaten, aromatische Kräuter sowie handgemachte Fonds und Jus. Auch in Sachen Barkultur werden neue Wege beschritten: Tim Terhörst, Master of Bartending, verarbeitet für seine Cocktails frisch gepresste Säfte, Sirups und Pürees aus eigener Herstellung. Immer eine gute Wahl: die Signature Drinks des Meisters. Lieber ein Glas Wein? Die Karte listet über 20 Positionen von saisonal wechselnden Tropfen junger europäischer Winzer. Berit Kriegs Wiedereröffnet: Marcel‘s Foto: Alma Hadzovic Foto: Kamyar Roshanaie-Fard Do 16 – 24 Uhr Fr 14 – 24 Uhr Sa 14 – 24 Uhr So 12 – 20 Uhr Programm DONNERSTAG 3.8.-6.8. Das Weinfest für Genießer auf dem Marktplatz 18 Uhr Offizielle Weinsommer-Eröffnung mit Bürgermeister Günter Karen-Jungen der Nahe Weinprinzessin Julia Peitz 17 – 22 Uhr Steven McGowan liebt und lebt Musik zwischen Moderne und Tradition. Er fasziniert sein Publikum mit seiner Stimme und dem Gitarrenspiel. FREITAG 15 – 17 Uhr Themenverkostung Sekt und Secco – das prickelnde Vergnügen. 18 – 22 Uhr Die Band „Let The Butterfly“ begeistert ihr Publikum mit den besten Rock- und Popsongs aus den letzten 30 Jahren, sowie akt. Chartkrachern. SAMSTAG 15 – 17 Uhr Themenverkostung Blanc de Noir, Rosé und Weißherbst – Rotwein mal anders. 18 – 22 Uhr Das Trio „UpToDate“ begeistert mit Oldies, Jazz, Swing und Pop. SONNTAG ab 12 Uhr Winzer stehen „Rede und Antwort“ – was Sie schon immer über Wein wissen wollten. 15 Uhr „Geführt probiert“ – Nahe Weinprinzessin Julia Peitz probiert mit Ihnen Weine auf dem WeinSommer. Anmeldung unter www.weinsommer.de/duesseldorf Eine Initiative des Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau des Landes Rheinland-Pfalz www.weinsommer.de 27

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