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August 2016 - coolibri Düsseldorf

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K U L T U R N E W S

K U L T U R N E W S Silvia Munzón López rezitiert Foto: Veranstalter Imposante Kulissen für die Buddenbrooks „Playback“ von Valérie Favre Foto: Uwe Walter Foto: Klaus Lefebvre Für einen Hypochonder ist das Wartezimmer quasi ein zweites Zuhause. Sam, regelmäßiger Gast im Wartebereich, steht einmal mehr auf der Liste des Arztes, als er ausgerechnet hier auf Violet trifft. Die beiden haben erstaunlich viel gemeinsam und die lieb gewonnenen Wehwehchen sind wie weggeblasen. Violet und Sam erleben ihren zweiten Frühling – haben aber die Rechnung ohne die lieben Kinder gemacht. So müssen die beiden, ganz wie bei Romeo und Julia, ihre Liebe streng geheim halten ... Die turbulente Komödie „Ein Hypochonder kommt selten allein“ wird noch bis Ende August im Wuppertaler Tanzhaus aufgeführt. Mit „Die hängenden Gärten der Semiramis“ präsentiert die Wuppertaler GEDOK ein klassisches Konzert mit Rezitation. Am 28.8. ertönen ab 16 Uhr in der Elberfelder CityKirche „ Frauenliebe und Leben op. 42“ von Robert Schumann, und „Das Buch der hängenden Gärten op. 15“ von Arnold Schönberg. „Trotz unterschiedlicher Kompositionstechniken gibt es eine faszinierende, gemeinsame Gefühlswelt in beiden Liederzyklen: Sehnsucht, Erfüllung , Verlassensein und Einsamkeit“, lautet die Ankündigung. Mit Miriam Sabba (Sopran), Jan Michael Horstmann (Klavier) und Silvia Munzón López (Rezitation). Er ist (nicht nur) in Wuppertal bekannt als Autor, Spieleerfinder, Slam Poet, Marketing-Stratege und eben: Herausgeber. André Wiesler, die größere Hälfte der Wuppertaler Wortpiraten, arbeitet seit geraumer Zeit mit Bücher Köndgen zusammen und hat aktuell in der Edition Köndgen erneut ein Buch herausgebracht. Nach „Vom Leben und Schweben in Wuppertal“ und „Vom Leben und Regen in Wuppertal“ werfen in „Vom Leben und Weben in Wuppertal“ zum dritten Mal Wuppertaler Autorinnen und Autoren ihren ganz persönlichen Blick auf das Leben in ihrer Stadt – und diese Blicke sind kritisch, humorvoll, melancholisch, hoffnungsvoll, absurd und vieles mehr. „Ein unterhaltsames Lesebuch für entspannte Nachmittage“, verspricht der Klappentext und ergänzt: „Die Häuser an der Wupper drängen sich nah an den Fluss im Tal, und auf ähnliche Weise rücken auch die Bewohner dieser Stadt zueinander, bis sich ihre Geschichten berühren und durchdringen.“ Geschichten beigesteuert haben u. a. Jasmin Kischk, Sandra Stünkel, Hans Zerbolesch, Kerstin Zega 52 und , Sonja Seifer-Beck (Noch mehr Geschichten aus jedem Blickwinkel der Stadt, Paperback, 12 x 19 cm, kartoniert, 168 S., 14,50 Euro). Alle drei Bände sind auch als eBook erhältlich. Die Spielzeit 2015/16 war nach Angaben der Wuppertaler Bühnen ein großer Erfolg. Die kommende Spielzeit 2016/17 startet das Schauspiel Wuppertal mit einer besonders aufwendigen Produktion: „Buddenbrooks“ von Thomas Mann, in der Gesellschaft Concordia mitten in der Barmer City. Bei den Vorproben mit Stephan Müller (Regie / „Die Wupper“) sind erste Probenfotos entstanden, die einen kleinen Einblick in die prunkvollen Räumlichkeiten der Concordia und auf die Inszenierung der Buddenbrooks geben. Premiere ist am 24.9. (bereits ausverkauft), alle weiteren Termine sind im Vorverkauf. Viele bildende Künstler Wuppertals wünschen sich nichts sehnlicher als die Möglichkeit, in der Barmer Von der Heydt-Kunsthalle ausstellen zu können. Diese Option ist aber anscheinend noch in weiter Ferne. Stattdessen setzt das Von der Heydt-Museum seine Reihe mit Kunst zeitgenössischer internationaler Künstler dort fort. In der Reihe der Positionen aktueller Malerei zeigt die Von der Heydt-Kunsthalle ab dem 28.8. einen Überblick über das jüngere Werk von Valérie Favre (geb. 1959). Die in Berlin lebende, als Professorin für Malerei an der Universität der Künste Berlin lehrende schweizerische Künstlerin malt höchst intensive Bilder und greift dabei Motive der Malerei- und Filmgeschichte auf. „Das theatralische Potenzial bekannter Gemälde wie Goyas ‚Hexenflug‘ oder Rembrandts ‚Kreuzabnahme‘ ist für sie der Ausgangspunkt zu vielteiligen Bildserien“, heißt es zur Ausstellung. „Die Protagonisten wandeln ihre Gestalt und kehren die Szenen in ein fantastisches Schauspiel. Unterschiedliche Malweisen – figurativ, abstrahierend, rein farbmalerisch – sind bei Favre in einem Bild vereint. In ihrer aktuellen Serie der ‚Theâtres‘ entwickelt sie eine ganze Kette von Metaphern für das Leben als lustvolles und tragisches Spiel: Eine bunte Truppe aus Figurinen, Spielleuten und Gnomen steht dicht gedrängt auf einer schmalen Bühne. Max Beckmanns Bild ‚Großes Varieté‘ oder Otto Dix’ ‚An die Schönheit‘, beide aus der Sammlung des Von der Heydt-Museums, lassen sich zum Vergleich heranziehen.“ kanimi

K U N S T P O P - U P G A L E R I E ESSEN. ORIGINAL. 3 Tage, 6 Bühnen, 100 Stunden Musik. Das ist Essen. Von Ivo Kiefer bespieltes Hinterzimmer Kunst komplex Anfang 2011 eröffnete in Wuppertal eine Kunstgalerie, die sich bald schon einen Namen machen konnte. Nicht nur wurde hier rege ausgestellt, auch mischte die lokale Künstlerszene eifrig mit, organisierte Konzerte, Lesungen und DJ-Sets. Internationale Künstler stellten aus, die Performance Nacht machte Station, der Kunstkomplex an der Hofaue war etabliert. Fünfeinhalb Jahre später gibt es den Kunstkomplex immer noch. Galeristin Nicole Bardohl ist gewohnt umtriebig und tatsächlich weltweit aktiv. In den letzten Jahren war sie auf unzähligen Messen, von Köln und Basel über L.A. und Miami bis Seoul. „Die Messen sind unglaublich wichtig“, weiß sie, „zum einen, um zu verkaufen, zum anderen, um neue Kontakte zu knüpfen.“ Von einer Galerie in Wuppertal kann man jedenfalls nicht leben, auch wenn Nicole Bardohl einige Stammkäufer hat. Den Bezug zur Stadt und zur Szene hat sie allerdings nie verloren. So hatte sie Anfang 2016 die Idee, einen Teil der Galerie lokalen und regionalen Künstlern zur Verfügung zu stellen. Der Ort wurde Programm: Der Kunstkomplex ein echtes Hinterzimmer. „Mit der Reihe Hinterzimmer möchten wir den künstlerischen Nachwuchs unterstützen.“ „Mit der Reihe Hinterzimmer möchten wir den künstlerischen Nachwuchs unterstützen und ihm ein Experimentierfeld bieten“, erläutert die Galeristin. „Es ist ein engagiertes Nachwuchs-Projekt, das sich im Tagesgeschäft nicht so einfach umsetzen lässt, da es im Gegensatz zu kommerziell ausgerichteten Ausstellungen den Künstlern absolute Freiheit in der Ausstellungsgestaltung und Präsentation lässt.“ Und so begrüßte das Kulturfonds-geförderte Projekt seit April unterschiedlichste Künstler wie Ivo Kiefer, Luis Toledo, Carla Sophie Schnettler und Daphne Stahl. Aktuell belebt Tim Sandow das Hinterzimmer, ab 19. August ist dann Ad Absurdum zu Gast. „Nach dem erfolgreichen Start des Ausstellungsprojektes, dessen Konzept Künstler, Besucher und Presse gleichermaßen begeisterte, setzen wir diese Reihe auch 2017 fort“, kündigt Nicole Bardohl an. Die Auswahl der teilnehmenden Künstler erfolgt über eine Ausschreibung.“ Die Unterlagen dazu sind ab September auf kunstkomplex.net verfügbar. JD Foto: Kunstkomplex Seven Nguyên Lê Ron Spielman Der Wolf Kuult Marquess John Diva Uwaga Essener Philharmoniker ROCK I POP I KLASSIK I HEAVY METAL I WELTMUSIK I JAZZ UMSONST & DRAUSSEN 02.-04. September 2016 KOOPERATIONSPARTNER 2016 Hirschstraße 12 · 42285 Wuppertal · 0202 47898120 www.skulpturenpark-waldfrieden.de HENRY MOORE PLASTERS 9.4. – 9.10.2016 EINE VERANSTALTUNG VON www.essen-tourismus.de 53

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