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August 2016 - coolibri Düsseldorf

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C O M E D Y K U R H A U

C O M E D Y K U R H A U S Die coolibri GmbH ist ein Unternehmen der Medienbranche mit Hauptsitz in Bochum. Sie gibt das monatlich erscheinende und in Deutschland meist gelesene Programm- und Kulturmagazin coolibri mit einer Auflage von 167.933 Exemplaren heraus und betreibt die dazugehörige Internetseite www.coolibri.de. Das Einzugsgebiet des Printmagazins erstreckt sich vom Ruhrgebiet über Düsseldorf bis hin zum Bergischen Land. 50 Für unseren Standort in Bochum suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine(n) Fotograf(m/w) in Vollzeit Ihre Aufgaben: • Veranstaltungsfotografie • Bildbearbeitung von eigenen und gelieferten Bildern • Datenaufbereitung und Bereitstellung der Daten für die Print- und Onlinenutzung Wir wünschen: • Abgeschlossene Ausbildung als Fotograf(in) • Mehrjährige Berufserfahrung • Hervorragende Kenntnisse in Photoshop und Bildbearbeitung • Strukturierte, sorgfältige und gut organisierte Arbeitsweise • Mobilität Ihre Vorteile: • Mitarbeit bei einem renommierten, lokal-regionalen Marktführer • Eigenverantwortliches Arbeiten und Platz für kreative Ideen • Eine Festanstellung Interesse geweckt? Senden Sie uns Ihre aussagekräftigen Unterlagen an: coolibri GmbH Ehrenfeldstraße 34 44789 Bochum z.Hd. Geschäftsführung Josef Jasper oder per E-mail an: josef.jasper@coolibri.de Frank Fischer Gegen hochsommerliche Langeweile Wenn viele Bühnen Sommerpause machen, lässt das 18. Düsseldorfer Sommerloch-Kabarett es im Volksgarten mit dem berühmt-berüchtigten „Feuerwerk aus Comedy, Kleinkunst und Kabarett“ unermüdlich weiter krachen. Gastgeber ist das Urgestein der Düsseldorfer Kabarettszene: Manes Meckenstock. Getreu seinem Namen bietet dessen Verein „Himmel & Ähd“ Himmlisches bodenständig an: bezahlbar, begreifbar, begeisterbar. Ziel ist die Förderung der Kleinkunst und Kultur in Düsseldorf und Drömeröm. „Wir pflegen Bestehendes, entmuffen Brauchtümliches und fördern Neues – und all dies ohne Subvention oder sonstige öffentliche Zuwendung“, heißt es auf der Homepage. Und so kommt im idyllischen Kurhaus mitten in Düsseldorfs grüner Lunge, dem Volksgarten, auch in diesem August sicher keine Langeweile auf. Dafür sorgt das prall geschnürte Paket des 18. Düsseldorfer Sommerloch-Kabaretts, bei dem viele alte und neue Bekannte der Kleinkunstszene ihre aktuellen Programme präsentieren. Den Auftakt macht am 4.8. der vielfach ausgezeichnete Kabarettist Frank Fischer mit seiner Show „Gewöhnlich sein kann jeder“, in der er ebenso nützliche wie wortwitzige Tipps gibt, wie man sein Leben etwas spannender gestalten kann. Nur zwei Tage später präsentiert Kalle Pohl in „Selfi in Delfi“ seine Interpretation des ganz normalen, täglichen Wahnsinns. Der kleine Mann und große Künstler ist für hohen Spaßfaktor mit Tiefgang bekannt. Längst schon ein Klassiker im Kurhaus sind die Abende mit Kabarettistin Lioba Albus. In ihrem aktuellen Programm „Hitzewallungen“ gibt die Perle des Sauerlandes am 17.8. Urlaubstipps für Zurückgebliebene. Das witzig-hitzige Programm soll heißer sein als jeder Sommerabend. Und auch der Hausherr selbesteldet sich natürlich zu Wort. Unter dem Titel: „Lott jonn – oder als das Würstchen Huppsi machte“ seziert er am 5. und 19.8. unsere Sprache mit gewohnt rheinischer Respektlosigkeit. Außerdem lädt er am 13. und 21.8. zu seiner „Dorfschönheiten Altstadt-Tour“, bei der es in circa drei Stunden zo Fooss von der Ratinger Straße bis zum Speeschen Garten geht. Susanne Ruprecht 18. Düsseldorfer Sommerloch-Kabarett: Kurhaus, Auf’m Hennekamp 101, Düsseldorf (Volksgarten); kurhaus-duesseldorf.de Foto: Angelika Stehle

K U L T U R N E W S Ulrike Zilly: Stolze Schönheit Foto: Stadt Ratingen Chris Reinecke: Animali / Ober- und Unterstadt Konrad Beikircher Foto: Tomas Rodriguez Foto: Jil Campisi; Copyright Chris Reinecke Chris Reinecke begeht in diesem Jahr ihren 80. Geburtstag. Die Galerie Beck & Eggeling nimmt das zum Anlass, der Düsseldorfer Künstlerin eine umfangreiche, retrospektiv angelegte Einzelausstellung zu widmen. In deren Rahmen sind Papiercollagen, Objekte und Zeichnungen ebenso zu sehen wie Aktionsrelikte und Bilder von 1965 bis heute. „Zeit und Arbeit. Momente“ ist die Schau überschrieben. Sie läuft bis zum 27.8. Im Hauptferienmonat August bleibt selbst im Düsseldorfer Kom(m)ödchen an vielen Abenden die kulturelle Küche kalt. Einer der wenigen, der nicht knietief im Sommerloch steckt, ist Konrad Beikircher. Er tritt am 31.8. als Sänger auf die Bretter der altstädtischen Kleinkunstbühne und intoniert ein Best of aus Celentano, Fred Buscaglione, Paolo Conte und vielen anderen. Für jene, die gerade aus Bella Italia zurück sind, dürfte das die perfekte Urlaubsverlängerung sein! Bereits seit 1989 richtet die Kunsthalle Düsseldorf in Kooperation mit der Studienstiftung des deutschen Volkes die Preisträger-Ausstellung zum renommierten Karl Schmidt-Rottluff Stipendium aus. Die von dem Namensgeber 1975 begründete Förderungsstiftung vergibt zweijährige Stipendien an bis zu fünf Bildende Künstler, die vor maximal zwei Jahren ihren Hochschulabschluss gemacht haben. In der Kunsthalle sind bis zum 11.9. Arbeiten von Eli Cortiñas, Mariechen Danz, Antje Engelmann, FORT, Pauline M’barek, Anna Möller, Konrad Mühe, Jens Pecho Jonas Weichsel und Pablo Wendel (Performance Electrics) ausgestellt. Ulrike Zilly hat an der Kunstakademie Düsseldorf studiert, bei Günter Grote, Ernst Althoff und bei Rissa. In ihren teils heiteren, teils surreal anmutenden Arrangements geht Zilly dem menschlichen Wesen auf den Grund und erforscht mit heftigem Pinselstrich und einfühlsamer Psychologie ihre Mitmenschen. Antworten auf die Fragen des Lebens findet die Künstlerin nicht zuletzt in der Beobachtung der Tiere, aus der eine eigene Fabelwelt entsteht. Das Museum Ratingen präsentiert bis zum 28.8. unter dem Titel „Zillys Welt“ eine Sonderausstellung mit Gemälden und teils großformatigen Holzschnitten von Ulrike Zilly. Mark Krause hat sich durch seine Livemalerei-Performances bei Konzerten einen Namen gemacht. Seine bis zum 26.8. in der landeshauptstädtischen HWL-Galerie gezeigten Acrylbilder sind beispielsweise live im Landestheater Tübingen entstanden. Dort improvisierten Schauspieler, eine Tänzerin sowie Krause auf Zuruf des Theaterpublikums. Die dabei entstandenen kleinformatigen Bilder wurden via Beamer auf die Bühne projiziert. Mittlerweile sind sie losgelöst vom Entstehungsprozess unter dem Titel „Paradiesgärtnerei“ zu betrachten. Christian Ehring liegt im höchsten Hochsommer keinesfalls in der Hängematte, sondern geht wie gewohnt seiner Berufung nach. An gleich vier Abenden ist er mit seinem Solo „Keine weiteren Fragen“ im Kom(m)ödchen zu erleben: am 10., 11., 12. und 13.8. nämlich. In seinem aktuellen Lagebericht aus dem Komfortzonenrandgebiet stellt der Düsseldorfer sich und seinem Publikum Fragen wie die, ob „Ja, schlimm“ eine adäquate Reaktion auf die Katastrophen unserer Zeit ist. Und ob man derartige Fragen überhaupt stellen sollte. Seit wann pflegen, schmücken und schminken sich die Menschen? Dieser Frage geht das LVR-LandesMuseum Bonn in einer Ausstellung nach. „Eva’s Beauty Case“, zu sehen bis Januar 2017, lädt die Besucher ein, zahlreiche Facetten im Streben nach menschlicher Schönheit zu erleben. Dabei spannt die Ausstellung Bogen von der Steinzeit bis ins Hier und Jetzt. Da passt es allzu gut, dass das Haus über eine der größten Sammlungen römischen und frühmittelalterlichen Schmucks nördlich der Alpen verfügt. Diese Kostbarkeiten stehen im Zentrum der Schau. Darüber hinaus werden aber auch wechselnde Schönheitsideale thematisiert sowie der Schönheits- und Starkult der Gegenwart. Alexandra Wehrmann 51

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