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August 2016 - coolibri Düsseldorf

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I N C O N C E R T 12.8.

I N C O N C E R T 12.8. SPARKASSENPARK, MÖNCHENGLADBACH 8.8. STONE IM RATINGER HOF, DÜSSELDORF Unheilig Viel Privates ist nicht zu erfahren über den Graf. Als Kind bereits habe er gestottert, nach einer Ausbildung zum Zahntechniker folgt eine Verpflichtung als Zeitsoldat, im Anschluss eine Lehre zum Hörgeräteakustiker. So weit, so unspektakulär. Bis der Graf sich überwindet, als weiterhin stotternder Mann die Bühne zu betreten. Mit entsprechender Tarnung, wie er 2012 in einem Interview erzählt: „Ich habe mir eine Kutte übergeworfen, Kontaktlinsen eingesetzt und mir die Fingernägel schwarz lackiert.“ Zunächst in der schwarzen Szene verortet, beschließt er Anfang der 2000er, die 1999 gegründete Band Unheilig alleine fortzuführen, mit Gastmusikern. Der Plan geht auf: Das Album „Die Große Freiheit“ von 2010 verkauft sich bis heute über zwei Millionen Mal. Inzwischen trägt der Graf Anzug und charakteristisches Bärtchen. Düster bleibt sein Auftreten, voller großer Gesten die Musik. 2014 gibt er den Abschied von Unheilig bekannt. „Ein letztes Mal“, so auch der Titel der Tour, ist er nun in Mönchengladbach zu sehen. Foto: Erik Weiss / Sparkassenpark MG The Dictators Die Dictators aus New York City haben mit ihrem krachenden Sound zahlreiche Rock- und Punkrock-Bands, darunter Turbonegro und die Backyard Babies, beeinflusst. Auch die Namen der Bandmitglieder, die wahlweise Produzenten der Ramones oder Sänger der frühen Manowar waren, lassen aufhorchen. Ob die Gitarristen Ross the Boss und Daniel Rey, oder Sänger Handsome Dick Manitoba – alle Beteiligten dürften eine Antwort auf die Frage des gleichnamigen Songtitels „Who will save Rock’n’Roll“ parat haben. Foto: Beer and Music 16.8. MEH, DÜSSELDORF 19.8. SPEKTAKULUM, DÜSSELDORF 20.8. PALLADIUM, KÖLN Limp Bizkit Einige Zeit ist seit „Nookie“ und „Take a look around“ vergangen. Fred Durst und seine Kollegen sind jedoch weit davon entfernt, ein „schlaffer Keks“ zu sein, wie der Bandname nahelegt. 2015 waren die Musiker aus Florida bereits auf Deutschlandtournee und bewiesen, dass sie noch immer dieselbe Nu-Metal-Power versprühen wie eh und je. Peitschende Rhythmen, massive Gitarrenwände und funkige Hip-Hop-Elemente begeisterten die Beteiligten gar so sehr, dass das Konzert in Düsseldorf ausverkauft ist. 38 Foto: Paris Visone Die Kassierer Zeitreise: Nach 30 Jahren kommen die Punk- Künstler aus Bochum-Wattenscheid wieder ins Spektakulum. Und das, nachdem sie in der Show „Circus Halligalli“ mit dem „Goldenen Umberto für das Lebenswerk“ ausgezeichnet wurden, in Dortmund die erste Punk-Operette („Häuptling Abendwind“) realisierten und Sänger Wolfgang „Wölfi“ Wendland als Bochumer Oberbürgermeister kanididierte. Ein wahrer Spaß dürfte auch die Club-Show werden. Mit nackten Tatsachen, Klamauk und Tiefgang. Foto: Beer and Music Good Charlotte Nach ihrem 2010er Album „Cardiology“ verkündete die Band eine Pause auf unbestimmte Zeit. Und zuletzt waren die Madden-Brüder auf Solopfaden unterwegs. In Australien lernten sie als Juroren bei „The Voice“ die Band 5 Seconds Summer kennen und erweckten –davon beflügelt – ihre eigene Fünfer-Combo wieder zum Leben und läuteten zum Comeback. Ihr sechstes Studioalbum „Youth Authority“ ist im Juli erschienen und knüpft an den frühen Punk-Pop- Sound der Band an. Foto: Prime Entertainment

I N C O N C E R T 16.8. AMPHITHEATER, GELSENKIRCHEN 13.8. ZAKK, DÜSSELDORF coolibri präsentiert Die Antwoord Trailerparktrash und Avantgardekunst, knackiger Rap und Techno von der Kirmesbude: Die Antwoord ist eine Band, die Grenzen sprengt und neue setzt. Die Band aus Südafrika vereint Party und Abriss in ihrer Musik, genauso wie in ihrem Style. Wie das auf der Bühne aussieht, kann man im August live im Gelsenkirchener Amphitheater erleben. Zuckersüß und perfide klingt die Stimme von Sängerin Yolandi Visser, wenn sie ins Mikrofon wispert, dass sie glaubt, man wäre genauso freaky wie sie. Brachial und prollig bollert dagegen der Rap von MC Ninja. Die Antwoord lieben Gegensätze, Vokuhilas und Proletenlook mindestens genauso sehr wie anzügliche Statements und abgedrehte Shows. Auf denen wird gefeiert und getanzt, auf den Untergang und den Trash. Schmeckt am besten mit Bier. Funktioniert am besten Open Air. coolibri verlost 3 x 2 Tickets auf coolibri.de Foto: Amanda Demme / concert team nrw Shantel & Bucovina Club Orkestra Stefan Hantel alias Shantel, Frankfurter DJ und Produzent mit rumänischen Wurzeln, entdeckte während seines Grafik Design-Studiums in Paris die Liebe zum Dance. Seitdem mischt er lustig osteuropäische Elemente mit Elektronischem. Und zwar so erfolgreich, dass er 2007 von Fatih Akin als Soundtrack-Schreiber engagiert wurde. Beim Internationalen Musiksommer sorgt er ebenfalls für die richtige Untermalung. Foto: zakk 21.8. KULTURFABRIK, KREFELD 25.8. KASSETTE, DÜSSELDORF 26.8. SCHÜTZENHAUS FLINGERN, DÜSSELDORF Agnostic Front Eine wahre Hardcore-Freude bietet die Summer Madness 2016, bei der sich neben Agnostic Front auch Terror, H2O, Gone To Waste und Abfukk die Ehre geben. AF-Gründungsmitglied Vinnie Stigma ist seit 1982 mit von der Partie, seit 1998 spielt die Band in neuer Formation. An Attitüde fehlt es nach wie vor nicht: 2011 erschien das Album „My Life My Way“. Neben dem Geschehen auf und vor der Bühne sind zusätzlich einige Aktionen für den Outdoor-Bereich geplant. Foto: Kulturfabrik Krefeld Shotgun Jimmie Shotgun Jimmie, der Künstlername des kanadischen Songwriters Jim Kilpatrick, klingt martialischer als seine Musik. Die glänzt vielmehr durch windschiefen Gesang, übersteuerte Gitarre und Kofferschlagzeug. Ob „Skype Date“ oder „Field of Trampolines“, die charmanten Indierock-Songs gehen ins Ohr und versprühen lockerleichte Sommergefühle. Vergleiche mit Pavement oder Chad VanGaalen sowie Spoon dienen zur Beschreibung seines Sounds. Foto: Kassette D-Town Sting In Flingern ist gemeinhin alles möglich. Sogar, dass der Reggae auf dem Schützengelände Einzug hält. An Tradition mangelt es beim Open-Air- Reggae-Festival nicht. Rastas, grün-gelb-rote Flaggen und selbstredend die bouncenden Vibes dürfen dabei nicht fehlen. Für selbige sorgen Künstler wie Denham Smith, Anthony Locks und Shocking Murray. Für das leibliche Wohl wird mit original jamaikanischem Essen und „Rum Punch“ gesorgt. NaB 39 Foto: Petra Stuerznickel

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