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April 2019 - coolibri Düsseldorf, Wuppertal

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KULTURNEWS …MEHR AUF C

KULTURNEWS …MEHR AUF C OOLIBRI.DE MonikaBaer, Set4,1995, Öl aufLeinwand, 160x250cm Foto: Courtesy the artist and Galerie Barbara Weiss, Berlin 10 ToastVR(Richard Eastes, Toni Eastes,DanielTodorov)Richie’sPlank Experience Regine Bruhn,Hummel,2012, Porzellan, 30x16x30 cm Foto: ©Toast VR Foto: Keramion-Keramikmuseum Mitder Ausstellungsreihe„Anders Wohnen“–Entwürfe für das Haus Langeund Haus Esters stellt dasMuseumKrefeldseitMitte März Fragen zum Wohnen undZusammenlebenvon gestern, heute undmorgen. Dazu werden diebeidenvon Ludwig Mies vander Rohe erbauten Häuserzu experimentellen Ausstellungs-und Diskussionsplattformen sowie zu DenkundFabrikationslaboren verwandelt.Rund20internationale Künstler, Architekten undDesignerwurdeneingeladen, fürdie Häusersowie denGartenbereichWohn- undLebenskonzeptezurealisieren,die sich an denThemenUtopie, Mobilität undDystopieorientieren.Die unterschiedlichenAusstellungen werden über einJahr hinwegpräsentiert. Das Ludwig ForumAachenhat noch biszum 30. Juni rund 100Werke aus Malerei, Skulptur,Fotografie, Video, Design sowie raumgreifende Medien-Installationenzusammengestellt, dieeinen unterhaltsamen Parcours durchdie (Kunst-)Geschichte vonScheinund Illusion ergeben. Mit Lust derTäuschung–Vonantiker Kunstbis zur VirtualReality soll daherauch an aktuelle DiskurserundumFakeNewsoderalternativen Realitäten angeknüpft werden.Die Ausstellung, diebereits in Münchenerfolgreichgezeigt wurde,fokussiertinAachendie Kunstder Gegenwartund wird durchzahlreicheArbeitenaus derSammlung vonPeter undIrene Ludwig erweitert. Das Keramion-KeramikmuseuminFrechen beiKölnstimmt mitder Ausstellung ZarteFlügel,dicke Brummer –Insektenund sonstiges Getierinder Keramik in denaktuellen Diskurs um dieFrage nachdem Verlust derBiodiversität einund hinterfragt dieBedeutung vonBienen, Schmetterlingen, Käfernund Co.inder Keramik.Vom 31.Märzbis zum 11.August werden vielfältige,historischeund gegenwärtige Insektendarstellungen präsentiert. Zu sehenseinwerdeneinebedeutendePrunkschaleaus MeißenerPorzellan desKurfürstenund Erzbischof vonKölnClemens August aus demfrühen18. Jahrhundert oder virtuoseStillleben desitalienischen KünstlerduosBertozzi undCasoni. Design-Geschirr vonAndyWarhol,PalomaPicasso oder demLabel Versacewerdenebensoindie Schauintegriertwie keramische Blumendarstellungenvon Mariaten Kortenaar. Ab dem14. April rückt dasVon derHeydt-MuseuminWuppertal einenin Vergessenheitgeratenen Künstler insRampenlicht:PeterSchenck,der ca. 36 1660 in (Wuppertal-)Elberfeld geborenen wurdeund derbis zu seinem Tod 1718 beachtlichekommerzielleErfolge als Druckgrafiker,Verlegerund Hofgraveur vonKönigAugustdem Starkenvon Sachsen-Polenerzielte. Fürdie Sonderschau schöpftdas Museumaus seinen Bestanddruckgrafischer Werke vonSchenck,die erstmaliggezeigtwerden. Diesetreten in Dialog mitWerken seiner Zeitgenossen. DerPreis derStiftungDieterKrieg geht 2019 an dasKunstmuseumBonn, womitdas Haus für seinebesondere Auseinandersetzungmit derMalerei gewürdigtwird. DieAuszeichnungist mit15000 Euro dotiert, diefür denAnkauf einesGemäldesvorgesehensind. Das Museum hatsichfür denErwerbeines Bildes derBerliner MalerinMonika Baer entschieden, dasabdem 30. April im Rahmen einerkleinen Werkschau präsentiertwird: „MonikaBaer. Preisder StiftungDieterKrieg 2019“. DieKünstlerinwurde 1964 in Freiburg geboren undhat an derDüsseldorfer Kunstakademiebei AlfonsoHüppi studiert.NebenAusstellungunter andereminMünchen, Düsseldorfund Maastricht war Monika Baer auch 2007 aufder documenta12vertreten. Nach vier Jahrenals Geschäftsführerund künstlerischer Direktor des NRW-Forums in Düsseldorfhat sichAlainBieber entschieden, seinen Arbeitsvertrag über 2020 hinaus nichtmehrzuverlängern. SeineGründe: Es mangeleanRückendeckungund Mutzur Erneuerung in derLandeshauptstadtDüsseldorf. Dievon Alain Bieber initiierten Ausstellungen zum digitalen Zeitgeistmit Themen wieSelfies oder dievieldiskutierte Werkschau „Pizza is God“ habenfür Aufsehen gesorgt, allerdingsspalteten sieauchdie hiesige Kulturwelt. Er wollte mitseinenPlänendie MuseumszeneinDüsseldorfweiterentwickelnund denBlick über denkünstlerischenTellerrandwagen,mit Themen,die sich außerhalbdes Mainstreamsbewegen. Allerdingsfehltees ihmanUnterstützunginder Politikfür sein Programm,wie er in einemInterview zum Themamit derRheinischenPostam13.03.2019 erzählt: „Ich vermisse in Düsseldorf denMut zurErneuerung,die Aufgeschlossenheit gegenüber ungewöhnlichenExperimenten, zeitgenössischenKulturdiskursen und derDigitalisierung.“ Dabeinimmt er allerdingsausdrücklich OberbürgermeisterThomas Geisel aus demSpiel,von ihmhabeerimmer viel Rückendeckung bekommen. Stefanie Roennekeund TabeaMirbach

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