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April 2018 - coolibri Essen

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KULTURNEWS Steckeling

KULTURNEWS Steckeling zeigt Pina Bausch in frühen Jahren. Nidhogg: Digital Games im Ludwig Forum Aachen Foto: Messhoff/ Foto: KH. W. Steckeling Der Pommeswald ist im Red Dot Design Museum zu sehen. Foto: Red Dot Der Fotograf und Filmemacher KH.W. Steckeling hatte Glück. Eher zufällig trieb es ihn zu Beginn der 70er-Jahre in die Tanzabteilung der Wuppertaler Bühnen. Mehr als ein Jahr lang nahm er dort als stiller Beobachter an den Kontroversen der täglichen Arbeit teil, lichtete die Darsteller und ihre Choreografin ab – und die sollte später weltberühmt werden. Steckelings Arbeiten zeigen Pina Bausch und ihr Team auf dem Weg zur internationalen Anerkennung in ausgelassener Stimmung sowie in angespannten Szenen. Zu sehen sind die Vintage-Prints und Kontaktbögen unter dem Titel „Pina Bausch – Zauber des Anfangs“ bis zum 29.4. in der ersten Wechselausstellung in der Camera Obscura in Mülheim. Mit dem Thema „Kunst in Herne“ haben sich die vier Kunstorte (Künstlerzeche Unser Fritz 2/3, Emschertal-Museum, VHS-Galerie und Flottmann-Hallen) bereits in vergangenen, gemeinsamen Ausstellungen auseinandergesetzt. Die Ausstellung „Spuren – Herner Künstlerinnen und Künstler der Jahrgänge 1893 bis 1945“ ist dabei die erste einer Reihe, die die Künstler nach Geburtenjahrgängen sortiert. Zu sehen sind die unterschiedlichen Werke mit Lokalbezug bis zum 15.4. Das Red Dot Design Museum in Essen zeigt noch bis zum 3. Juni ausgezeichnetes Kommunikationsdesign von Agenturen aus aller Welt. Die Ausstellung „Creative Exchange: World’s Best Communication Design and Highlights from NRW“ beherbergt unter anderem das Buch „Die magische ´6`des BVB“, das sich mit dem Zufall auseinandersetzt, dass viele der wichtigsten Ereignisse der Vereinshistorie in Jahren geschahen, die mit einer 6 endeten. Auch zu sehen ist der Spot „Pommeswald“, der mit dem Mythos aufräumt, dass Mc Donalds-Pommes aus Holz und Sägespänen bestehen. Die Ausstellung „Die andere Sicht“ befasst sich mit dem Strukturwandel in Südwestfalen. Studierende der Hochschule für Künste in Bremen haben sich fotografisch mit dem Thema in den Städten Arnsberg, Hagen, Olpe und Siegen beschäftigt. Das Ergebnis zeigt ein subjektives und zeitgenössisches Porträt einer Region zwischen Stadt und Land, Tradition und Moderne sowie Jung und Alt. Die Ausstellung ist noch bis zum 27.5. im Osthaus Museum in Hagen zu sehen. 28 Seit Mitte der 90er-Jahre setzen sich Künstler intensiv mit Computerspielen auseinander. Egal, ob sie sie als Material aufgreifen oder ihre Einflüsse auf die Gesellschaft beobachten. Bereits 2005 beschäftigte sich das Ludwig-Museum in Aachen mit diesem Thema. Mittlerweile hat sich viel bewegt in der Computerspiel-Landschaft: Die Spiele werden ebenso aufwendig produziert wie Blockbuster, im E-Sports-Bereich messen sich weltweit Millionen von Gamern. Deshalb befasst sich das Ludwig Forum Aachen in Kooperation mit den Next Level Festival im NRW Forum, Düsseldorf noch bis zum 15.4. in der Ausstellung „Digital Games – Kunst und Computerspiele“ erneut mit dem Stellenwert des Mediums.EI Initiative „Glück auf Zukunft“ Ende 2018 ist endgültig Schicht im Schacht. Mit der letzten aktiven Zeche schließt sich auch das Kapitel des Steinkohlebergbaus in der Region. Zu diesem denkwürdigen Anlass gibt es nun in ganz NRW Ausstellungen unter dem Dach der Initiative „Glück auf Zukunft“. Die Ausstellung „RevierGestalten – Von Orten und Menschen“ dreht sich um Schauplätze des Bergbaus, die sich im Laufe der Zeit gewandelt haben und rückt gleichzeitig den Menschen in den Vordergrund. Bis zum 28.10. lässt das LWL-Industriemuseum Zeche Zollern noch einmal das Kapitel Bergbau Revue passieren. In der Zeche Nachtigall spiegelt sich eine andere Perspektive: Dariusz Kantor porträtiert Frauen im Bergbau. „Von Kohle gezeichnet. Frauen im Bergbau“ zeigt Fotos von starken Arbeiterinnen in der meist von Männer dominierten Branche. Die Ausstellung ist bis zum 2.12. in Witten zu sehen. Mit dem Ende der Ära ist auch Identifikation mit dem Ruhrgebiet immer wieder Thema. Hiermit beschäftigt sich die Sonderausstellung „Revierfolklore – Zwischen Heimatstolz und Kommerz“ im LWL-Industriemuseum Zeche Hannover in Bochum. Erinnerungskultur mischt sich hier mit innovativen Ideen. Vom 23.3.-28.10. wird hier der Mentalität unter Tage auf den Grund gegangen. Wieder eine andere Seite des Bergbaus zeigt die Ausstellung „Laden und Löschen – Von der Sackkarre bis zum Container“: Unzählige Tonnen Güter haben die Ruhrgebietshäfen während der letzten hundert Jahre verlassen. Fotografien aus der Hafengeschichte stellt das Industriemuseum Heinrichenburg in Waltrop vom 25.3.-28.10. aus. as

Foto: Anna Biskupic 2 4 6 Trends und Formate Von Design bis Trödel Flowmarkt Macher im Gespräch Trödeln und Stöbern Termine für die Region MÄRKTE & MESSEN MÄRKTE & MESSEN MÄRKTE & MESSEN coolibri special

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