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April 2017 - coolibri Dortmund

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D ORTMUND I N N E N S T

D ORTMUND I N N E N S T A D T DasDortmunder U hateineneue Spitze. Der Niederländer Edwin Jacobs istneuer Leiterdes kulturellen Leuchtturms. Der 56-Jährige warzuvor Generaldirektor des Centraal Museums in Utrecht. Er gilt als Reformer und möchte auch an der Ruhr etwasbewegen. Kultur-Kopf Foto: www.patricktemme.com Wie ist als Neu-Dortmunder Ihr Eindruck von der Stadt? Bevorwir Ende vergangenenJahresumgezogen sind,haben wir unsDortmund undUmgebunggenau angeschautund hatten sofort dasGefühl, dass dieAtmosphäre hier sehr offen,sehrpositiv undsehrdirekt ist. Und es istsehrgrün –das hatten wir nichterwartet. DievielenParksinder Stadtund dieLandschaftmit denvielenRad-und Wanderwegensindsehr schön.Meine Frau kommt aus derInnenstadtvon Amsterdam, ich aus Utrecht. Hier wohnen wir nunamOrtsrandund schauen in dieNatur. Das gefällt unsgenausowie dieunterschiedlichenCharaktereder Viertel.Amvergangenen Mittwoch warenwir denganzenAbend im Kreuzviertelunterwegs.Das war fürmicheineechte Entdeckung–genauso wiedie Nordstadtund derHafen.Deswegenbin ichganzfroh, dass wir diesen Schritt gemacht haben undich jetzthierarbeiten kann. Was hat Sie von Utrecht an die Ruhr gelockt? Es war einfachder richtige Moment in meinem persönlichen Leben.Acht Jahre lang war ichGeneraldirektor desKunstmuseumsUtrecht. In derZeit haben wir dort vieles umgestaltetund dann tauchtedie Frageauf,was jetztkommensoll. Da kamder Anruf vonHerrn Eisler,obich Interesseam Dortmunder Uhätte,genau richtig. Er hatmir neue Möglichkeiteneröffnet. Denn dasUist nichtnur einMuseumoderein Kulturinstitut, es isteineMischungvon beidem miteinem Netz aus Verknüpfungen. Dieses Konzept hatmichsehrangezogen.Dazu kamdas Ruhrgebiet als Kraftpunkt mit seiner vielfältigenInfrastruktur.Die ersten Gespräche mitden Partnern, dienichtsschöner gemacht haben,als es ist, haben mich überzeugtund mir eingutes Gefühlgegeben. Wie empfinden Sie die Stadt und die Menschen? In denvergangenen Wochen habeich dieStadt unddie Leuteimmer besserkennengelernt.Esist mir sehr deutlich geworden,dassDortmundattraktiver werden will.Esist eine großeBereitschaftspürbar, gemeinsam etwasdafür zu tunund es istder richtige Moment dafür.Das Fußball-Museum istgeradeals Europäisches Museum desJahresnominiert. Das ist toll fürdie Kollegenund wichtigfür diegesamteKulturlandschaft. DieverschiedenenInstitutionen können stolzaufeinandersein, denn dieseQualität isteinfachfantastisch. 20 „Dieses Konzept hatmichsehr angezogen.“ Wie möchten Sie das U in das Alltagsleben integrieren? Zuletzthabeich immer malwiederimFoyer gesessen undmit Besuchern gesprochen.Das warenFamilien, aber auch vielejunge Leute. Vonihnen habeich erfahren, dass siedas Uals einHaus sehen, in demimmer etwas losist.Das istschön unddas möchteich weiter entwickeln. DieLeute sollenvorbeikommenund schauen,was siehiererleben können. Worauf dürfen sich die Museumsbesucher freuen? Wirhaben in diesem Jahr verschiedene Ausstellungenund Aktivitäten.Am 19.Mai stellenwir unserneuesProgramm„WomitrechnestDu?“ vor. Darin zeigtdie AusstellungMatheliebewie alles miteinanderverknüpft ist. Gleichzeitig zeigtMatchmaker dieWerke einesniederländischen Künstlers,der sich mitGaming-,Kino- unddigitaler Technik auseinandersetzt.Seine Bilder wärenohnedie mathematischeEntdeckungdes Computersgar nichtmöglich gewesen. Eine Initiativeder Fachhochschulebietetdazueine Werkstatt an,inder dieBesucherbeideAusstellungenwie in einem Zwischenraum interaktiv entdecken können.Das istdas ersteMal,dass wir verschiedene Projekte untereiner Idee zusammengefassthaben. Wohinmöchten Siedas Usteuern? Das Haus soll in derStadt undimgesamten Umkreis noch bekannterwerden. Außerdem möchteich mitunseren Partnern weiterePartizipationsprojekte entwickelnund sienochmehrindas Konzeptintegrieren.Die Dauerausstellungdes MuseumsamOstwall soll noch dynamischer und thematischer werden.Das soll dieBesucheranregen, dieSammlungneu für sich zu entdecken.Konkretdenke ichanpopuläreThemenwie Mode, KinooderMusik mitdenen Künstlersichverknüpft haben unddie die Menschen aus ihremAlltagkennenund verstehen. Denn siesollensichim Haus willkommenfühlenund gleichzeitig neue Perspektiven mitnehmen. InwiefernsindSie persönlich schoninDortmund angekommen? Ichfühle mich hier sehr willkommen.Der offizielle Empfangwar wieein warmes Bad. Als ichanmeinemerstenArbeitstagins Büro gekommen bin, lagenkleineGeschenkevon meinem Team aufdem Schreibtisch.Das hat mich sehr berührt. Dominique Schroller

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