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April 2016 - coolibri Düsseldorf

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Carolin Kebekus über lustige Frauen, Rita McBride über Kunst zum Anfassen, der Record Store Day im Überblick

C O M E D Y kulturbuero

C O M E D Y kulturbuero - niederrhein.de Ingo Appelt 23.04.2016 GOCH - Viller Mühle open air Paul Panzer Olaf Schubert & seine Freunde 13.08.2016 GOCH - Viller Mühle S A V O Y T H E A T E R Eure Mütter 05.11.2016 KLEVE - Stadthalle 20.11.2016 KREFELD - KönigPalast 24.10.2016 WESEL - Niederrhein Halle APRIL 2016 Kostenlos - K 26157 NBDO Carolin Kebekus Alpha-Comedy Flüchtlinge Blickpunkt Ruhr Record Store Day Pla tenfest 26.11.2016 KREFELD - SWH Veranstaltungstermine im Ausgabe Mai 2016 bis zum 15.04. • 12.00 Uhr terminator@coolibri.de Fax 02 34 /93737-97 Storno Jetzt wird abgerechnet „Frau Schappke, bitte Stooorno!“ – wer diesen Satz hört, verdreht zu Recht genervt die Augen. Ganz anders bei dem Münsteraner Meisterkabarett Storno: Je mehr es auf der Welt kriselt, desto schärfer fährt das Trio seine kabarettistischen Krallen aus. Seit Jahren sind Harald Funke, Thomas Philipzen und Jochen Rüther mit ihren Jahresrückblicken vor allem in Ostwestfalen eine feste Größe und erreichen pro Saison über 40 000 Zuschauer. Ihre „Sonderinventur“ ist ein Mix aus Aktuellem und Bewährtem für Fans und Neueinsteiger. Messerscharfe Gesellschaftsanalyse, perfektes Zusammenspiel und musikalische Überraschungen ergeben einen hoch konzentrierten Politmix, bei dem sich selbst die Bonrolle vor Vergnügen kräuselt. S. B. Storno „Die Sonderinventur“: 29.4. Savoy Theater, Düsseldorf; savoy-theater.de Foto: Storno subbotnik WENN ICH WAS HÖREN WILL, MUSS ICH AUFS DACH 23.4. Premiere ✖ 27.4. ✖ 28.4. ➽ 20 Uhr FFT Juta ➽ Kasernenstraße 6 Z A K K fft-duesseldorf.de Tickets ➼ (0211) 87 67 87-18 Das FFT wird gefördert durch die Landeshauptstadt Düsseldorf und das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen 52 Slothrop.eu 1 Annette Jonak Jan-Philipp Zymny Nonstop Nonsens Die vor Jahrzehnten geworfene Saatbombe der Poetry-Pioniere keimt und gedeiht allerorts: Geslammt wird an jeder Ecke. Einer der Shooting Stars am Poetry-Slam-Himmel ist Jan-Philipp Zymny. Der 1993 in Wuppertal geborene Barde ist seit sechs Jahren am Start und hat seither mal eben locker den Night Wash Talent Award 2013 und den Titel Deutscher Meister im Poetry Slam einkassiert. Jetzt kommt „Flipflop Zymny“ mit seinem ersten Solo-Programm, das neben Wortkunst auch Musik, Impro und Live-Hörspiele verspricht. Bei seinen wundersam-wirren Werken wie „Physik ist schön. Niemand braucht Physik“ oder „Eine beliebige Sonntagspredigt“ sollte man die Ohrenklappen der Fellkappe möglichst ganz weit aufstellen. S. B. Jan-Philip Zymny „Bärenkatapult – eine Expedition in den Nonsens“: 27.4. zakk, Düsseldorf; zakk.de Foto: Jan Brandes

K U L T U R N E W S „Tassenschranklos“: Pamela Granderath Foto: Granderath Die Münchner Lach- und Schießgesellschaft „galesburg, illinois+“ Foto: Museum Kurhaus Kleve Foto: Kom(m)ödchen Unter dem Titel „Der Traum der Dinge“ widmet das Düsseldorfer K20 bis zum 19.6. Wiebke Siem eine Ausstellung. Die Trägerin des Goslarer Kaiserrings 2014 setzt sich in ironischen Brechungen mit der künstlerischen Moderne auseinander. In den vergangenen zehn Jahren inszenierte die Künstlerin ihre Skulpturen umgeben von altem Mobiliar wie in Bühnenbildern. Neuerdings baut sie Figuren aus Gebrauchsgegenständen. Letztere sammelt sie, um sie im Anschluss zu bearbeiten und formal zu verändern. So verlieren die Objekte ihre ursprüngliche Funktion und werden zu Protagonisten eines skurrilen Figurentheaters. Zehn Jahre ist es mittlerweile her, dass die Buchhandlung von Rudolf Müller und Selinde Böhm ins Heine Haus umzog. Zum runden Jubiläum erwartet man auf der Bolker Straße im April nun hohen Besuch. Martin Walser wird am 15.4. vorbeikommen, um ab 19.30 Uhr aus seinem jüngsten Roman „Ein sterbender Mann“ (Rowohlt Verlag) zu lesen. Das Werk erzählt die Geschichte des 72-jährigen Theo Schadt, der von seinem besten Freund verraten wurde und mit seinem Unternehmen gescheitert ist. Pamela Granderath hat einen Arbeitsplatz, um den sie viele beneiden dürften. Sie schafft im „Buchstabenweltraumlabor“. Dort ist auch ihr jüngstes Werk entstanden, ein Lyrikband mit dem Titel „Tassenschranklos“, das Ende Januar im Grössenwahn Verlag erschien. Ausgangspunkt der Granderath’schen Textarbeit ist dabei die Redewendung „Hast du noch alle Tassen im Schrank?“, gerne angewandt bei Menschen, die nicht der Norm entsprechen. Als Lyrikerin hat sie kein Problem damit, in dieser Schublade zu sein. Vielleicht kann man nur so Verse wie den folgenden ersinnen: „in einer Kurve meines Kopfes / der Weg dahin ist unerreicht / liegen stumm so viele Worte / einige sind aufgeweicht“. Bis zum 9.4. ist in der Mönchengladbacher Galerie Löhrl eine abwechslungsreiche Übersicht von Mappenwerken, Serien und themenbezogenen Suiten diverser Künstler der Galerie ausgestellt. Vertreten sind u. a. Arbeiten von Piene, Palermo, Balkenhol, Beuys oder Polke. „Nerdisch bei Nature“ hieß sein erstes Programm. Mit ihm konnte Maxi Gstettenbauer viele Fans gewinnen. Dazu zählt auch Stefan Raab, der ihn als „kommenden Stern am Comedy-Himmel“ bezeichnete. In seinem neuen Programm „Maxipedia“, mit dem er am 7.4. ab 20 Uhr im Düsseldorfer Savoy Theater gastiert, wagt sich der Stubenhocker Zentimeter für Zentimeter in die analoge Welt vor. Ganz nebenbei beantwortet Maxipedia weltbewegende Fragen wie: Was ist ein Hipster und wie ignoriert man ihn? Oder: Weiß zumindest die NSA, wann Mama Geburtstag hat? Einen allseits gelobten Neustart hat die altehrwürdige Münchner Lachund Schießgesellschaft hingelegt. Die Hälfte der neuen 4-Personenbesetzung dürfte dabei manch einem bekannt vorkommen, handelt es sich doch um Sebastian Rüger und Frank Smilgies, besser bekannt als Kabarett- Duo Ulan & Bator. Zusammen mit Caroline Ebner und Norbert Bürger beleuchten sie den politischen Mikrokosmos der Gegenwart und zeigen erhellende Zusammenhänge auf – und das ganz ohne billige Politikerparodien. Am 27.4. um 20 Uhr ist der Vierer mit seinem Bühnenprogramm „Wer sind wieder wir“ im landeshauptstädtischen Kom(m)ödchen zu erleben. „galesburg, illinois+“ heißt das jüngste Projekt des amerikanischen Künstlers Stephen Prina. Ausgangspunkt der Arbeit ist Galesburg, die Heimat des Künstlers, eine Kleinstadt im mittleren Westen. Anhand von historischen, politischen, kulturellen und persönlichen Referenzen wird der Ort abgetastet. Interieur-Elemente kommen dabei ebenso zum Einsatz wie Bücher, Buchstützen, Vitrinen und Memorabilia, aber auch klassische Kunstwerke wie Fotografien. All das kombiniert Prina zu raumfüllenden Installationen. So auch in seiner aktuellen Ausstellung in Deutschland, die bis zum 17.4. im Museum Kurhaus Kleve zu besuchen ist. Alexandra Wehrmann 53

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