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April 2016 - coolibri Düsseldorf

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Carolin Kebekus über lustige Frauen, Rita McBride über Kunst zum Anfassen, der Record Store Day im Überblick

S Z E N E I N G A N Z D

S Z E N E I N G A N Z D Ü S S E L D O R F D Ü S S E L D O R F A R C A D E N Vorhang auf für die STart-up-Woche Gründerzeit Düsseldorf ist natürlich nicht Berlin. Auch nicht in Sachen Start-ups. An der Spree hocken schließlich in jedem Szene-Café junge Menschen mit Laptops, die teilweise wahnwitzig anmutende Geschäftsmodelle ausbrüten. Viele ihrer Ideen scheitern. Manch eine aber funktioniert. Und genau die sind es, die die Gründerszene als Ganzes für Städte so interessant machen. Schließlich geht eine Studie der Unternehmensberatung McKinsey & Company davon aus, dass im dicken B bis 2020 100 000 neue Arbeitsplätze durch Start-ups entstehen könnten. Von solchen Zahlen kann man in Düsseldorf natürlich nur träumen. Am Rhein haben 135 Start-ups in den vergangenen acht Jahren 2 100 Jobs geschaffen. Um diese Zahlen zu verbessern, ist auch die Stadt gefragt. Die orientiert sich an Erfolgsmodellen. Es hat sich nämlich bis nach Düsseldorf herumgesprochen, dass an den Top-Gründungsstandorten wie London oder Tel Aviv in der Vergangenheit groß angelegte Programme zur Stärkung der städtischen Gründerszene aufgelegt wurden. Ähnliches hat man nun auch in der Landeshauptstadt vor. Die Düsseldorfer Start-up-Woche, die vom 11. bis zum 17. April ihre Premiere erlebt, könnte ein erster Schritt sein. Talente, kreative Köpfe und innovative Teams sollen in ihrem Rahmen vorgestellt, Erfolgsgeschichten wie die von trivago, Emmas Enkel oder Salz & Brot erzählt werden. Damit möchte man Studierende genauso ansprechen wie Firmen. Grundsätzlich aber ist jeder willkommen bei den rund 30 Veranstaltungen, die für die Woche geplant sind. Am 11.4. ab 18.30 Uhr diskutieren im Hotel Indigo Experten darüber, was die Modebranche bewegt. Am 12.4. steht im Gewächshaus ein Netzwerktreffen der Food-Start-ups auf dem Programm. Und am 13.4. informiert die Industrie- und Handelskammer ab 15 Uhr über Rechtsfragen im Zusammenhang mit Internetgeschäften. All das ist wie gesagt nur ein erster Schritt. Er soll seine Fortsetzung in einem jährlichen Start-up-Festival finden. Bis man in der Liga von Moskau, Paris, London, Tel Aviv oder eben Berlin, den Top 5 der Gründungsstandorte in Europa, angekommen ist, ist es allerdings noch ein langer Weg. Anreiz, ihn zu gehen, könnte eine Zahl geben, die ebenfalls der McKinsey-Studie entstammt: 2012 investierten Wagniskapitalgeber in Berlin 133 Millionen Euro in Start-ups. Na Düsseldorf, wie wäre das? alex Düsseldorfer Start-up-Woche: 11.–17.4. Düsseldorf; startupwoche-dus.de 20 Foto: Veranstalter Oberbilk in den Arcaden: BILK satt Kulinarisches Wohnzimmer Knapp sechs Monate wurde im Obergeschoss der Düsseldorf Arcaden gewerkelt und gehämmert. Seit Mitte Dezember lädt der Food Court „BILK satt“ zum ausgiebigen Schlemmen ein. Ob asiatisch, Street Food oder vegan – im Herzstück des Stadtteilzentrums kommt jeder kulinarisch Suchende auf seine Kosten. Ein bisschen verzettelt gestaltete sich einst das Essensangebot in den Düsseldorf Arcaden: Döner im Untergeschoss, Burger und Pommes am Eingang, oben ein Café. Zwar sind all diese Angebote auch weiterhin in der Mall zu finden, aber inzwischen hat außerdem eine bunte und liebevoll eingerichtete Sammelstelle für Leckereien eröffnet. Der Food Court mit dem Namen „BILK satt“ ist praktischerweise direkt vom Eingang aus mit der Rolltreppe erreichbar. „Ein Wohnzimmer, so vielfältig wie die Bilker Nachbarschaft“, erklärt Nadine Prasuhn, Marketing Managerin der Arcaden, das Konzept. Rund 380 Sitzplätze bieten reichlich Platz für Shoppingoder Mittagspausen. Eingeteilt sind die Bereiche in alle Stadtteile nahe des Einkaufszentrums: Bilk, Unterbilk und Oberbilk. Bunt gestreift, grün und golden erscheinen die einzelnen Sitzbereiche, die mit extravaganten Lampen verziert sind. Außerdem wartet ein gemütlicher Arbeitsplatz mit WLAN, Steckdosen und Einzelbeleuchtung auf alle, die neben Hunger auch Uni- oder Bürokram im Gepäck haben. Fürs Essen ist reichlich gesorgt: Ob nun Dönerteller beim Akin Grill, Sushi bei Hibachi, ein Subway-Sandwich oder Pasta von Milado – langweilig wird es nicht. Neu in Düsseldorf ist außerdem die zweite Dependance von „The Lord“, der bereits seit 1988 als „Kartoffel-Lord“ in Dortmund firmiert. Der Kartoffelmeister hat über 20 vegetarische und vegane Speisen im Sortiment. Besonders empfehlenswert: das Arabic (4,80 Euro) – wirklich sehr vorzügliches Sojageschnetzeltes in weichem Weizenbrot, erhältlich als rein veganes Gericht oder mit Käse, in jedem Fall aber mit „lecker Soße“, gemacht aus Kichererbsen. Auch für Nicht-Vegetarier oder -Veganer ein großer Genuss. Apropos: Neben den sieben bestehenden Gastronomieangeboten wird der Court im Sommer noch um ein Eiscafé erweitert. Das trifft sich prima, denn auf der neuen Sonnenterrasse des Centers dürfte das Eis gleich doppelt so gut schmecken. NaB BILK satt: Mo–Do 10–20, Fr & Sa 10–21.30 Uhr, Friedrichstraße 133 (in den Düsseldorf Arcaden), Düsseldorf; duesseldorf-arcaden.de Foto: krischerfotografie

Düsseldorfer >>> Sa., 9. April 2016 35 Museen und Galerien von 19 bis 2 uhr* FührunGen, lesunGen, PerForMances, dJs, live-bands, shuttle-busse ... Basilika St. Lambertus • big in bilk: Boui Boui Bilk – damenundherren e.V. – Metzgerei Schnitzel e.V. – Pretty Portal • Conzen Filmmuseum • Goethe-Museum • Hafen: Haus der Architekten – Architekturspaziergänge – K AI 10 l Arthena Foundation Haus des Karnevals • Heinrich-Heine-Institut • Hetjens-Museum Institut français • Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen: K 20 Grabbeplatz – K 21 Ständehaus KIT – Kunst im Tunnel • Kunsthalle Düsseldorf • Kunst verein für die Rheinlande und Westfalen Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf • Maxhaus • Museum Kunstpalast • NRW-Forum Düsseldorf Polnisches Institut Düsseldorf • reinraum e.V. • SchifffahrtMuseum • Stadtmuseum • Stiftung Schloss und Park Benrath: Corps de Logis – Museum für Europäische Gartenkunst – Museum für Naturkunde • Theatermuseum Sonderlocations: Betriebshof Am Steinberg • FFT Forum Freies Theater • Jacques Tillys Atelier Landtag NRW • Schlösser Quartier Bohème • sipgate • UCI Kinowelt Düsseldorf • U-Bahn-Stationen Wehrhahn-Linie (vier Haltepunkte) • W57 nacht-der-museen.de / Info-Hotline: (0211) 89 99 555 Ticket: 14 Euro** / d:ticket-Hotline: (0211) 237 001 237 * je nach Museum unterschiedliche schlusszeiten ** vvK & abendkasse; vorverkauf in Museen und an vvK-stellen

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